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07.12.2017

Klimaschutz-Auszeichnung für 29 Ökoprofit-Betriebe

Stadtrat Stefan Majer ehrt 29 Betriebe aus Frankfurt und der Umgebung für ihr Engagement im Umweltmanagement

• 3.002.858 Kilowattstunden Strom gespart
• 6.822 Tonnen CO2 eingespart
• 928.410 Euro eingespart

6.822 Tonnen CO2 haben die Ökoprofit-Unternehmen in der Projektrunde 2017 zusammen eingespart. Neben Unternehmen wie Union Asset Management Holding AG und DB Regio AG, die bereits seit mehreren Jahren im Ökoprofit-Klub sind, haben in diesem Jahr zehn neue Unternehmen an dem Ökoprofit-Projekt teilgenommen. Ökoprofit ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der örtlichen Wirtschaft, das auch von der IHK Frankfurt am Main, der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und der Wirtschaftsförderung Frankfurt unterstützt wird. Es ermöglicht Unternehmen, Betrieben und Institutionen einen Einstieg in ein professionelles Umwelt-management. „Ziel von Ökoprofit ist es, die Betriebskosten der Unternehmen bei gleichzeitiger Schonung der natürlichen Ressourcen zu senken“ erläutert Stadtrat Stefan Majer, der den teilnehmenden Unternehmen die Auszeichnung überreichte. „So schaffen wir eine erfolgreiche Win-Win-Situation für die Unternehmen und den Klimaschutz in Frankfurt und der Region.“

Ökoprofit-Betriebe sind beeindruckt von den Ergebnissen

Bevor ein Betrieb Mitglied im Ökoprofit-Klub wird, nimmt er an der Einsteigerrunde teil. Dabei durchlaufen die Teilnehmer ein Jahr lang einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Nach einer Bestandsaufnahme vor Ort, identifizieren die Unternehmen mit Unterstützung der Ökoprofit-Berater wirtschaftliche und umsetzbare Maßnahmen. Das können beispielsweise Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sein, neue Ideen für die Abfallentsorgung- und Vermeidung oder auch Einsparoptionen für den Strom- und Kraftstoffverbrauch. Ökoprofit begleitet die Unternehmen bei der Umsetzung der ausgewählten Maßnahmen. Die Unternehmen tauschen sich untereinander aus.

„Wir hatten mit der Kernsanierung unseres Verbandsgebäudes bereits einen großen Schritt in Richtung Energieeffizienz getan. Der Austausch mit anderen Teilnehmern und die Beratung in unserem Haus hat uns gute Anregungen für weitere Verbesserungen gegeben“, sagt Johann-Peter Nickel, Geschäftsführer Wirtschaft, Finanzen und IT beim Verband der Chemischen Industrie e.V. Die Gruppe der Sparda-Banken zählt ebenfalls zu den Teilnehmern von Ökoprofit 2017. Sie engagiert sich seit drei Jahren systematisch im Thema Nachhaltigkeit. „Als Verband wollten wir ein Signal setzen, dass wir dieses Engagement mittragen. Dafür hat uns Ökoprofit eine gute Chance geboten und wir sind von den ersten Ergebnissen beeindruckt“, sagen Florian Rentsch, Vorsitzender des Vorstands, und Uwe Sterz, Mitglied des Vorstands des Verbands der Sparda-Banken e.V..Dreh- und Angelpunkt der Aktivitäten bei dem Verband waren zunächst die Verbesserung der Datengrundlage für die Beurteilung der betrieblichen Umweltsituation. Durch die Verbesserung der Druckernutzungen konnte bereits eine Reduzierung des Papierverbrauchs erzielt werden.

An der Einsteiger-Projektrunde 2017 hatten die folgenden Unternehmen teilgenommen (in alphabetischer Reihenfolge):

• Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG
• GWR gemeinnützige Gesellschaft für Wiederverwendung und Recycling mbH
• H.-J. Hölz GmbH
• Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH
• Magistrat der Stadt Maintal
• MOW Architekten BDA
• NOWEDA Apothekergenossenschaft eG
• PricewaterhouseCoopers AG WPG
• Verband der Chemischen Industrie e.V.
• Verband der Sparda-Banken e.V.

Von besonderer Bedeutung ist bei Ökoprofit der Austausch mit den Teilnehmern der Projektrunde untereinander, zum Beispiel in regelmäßig stattfindenden Workshops. Nach Abschluss des einjährigen Projekts haben die Unternehmen zudem die Möglichkeit, in den Ökoprofit-Klub einzutreten, um Umweltmanagement-Themen mit Gleichgesinnten kontinuierlich auszutauschen.

Noch freie Plätze für Unternehmen für die Ökoprofit-Einsteigerrunde 2018

Für 2018 haben auch Unternehmen aus Dreieich die Möglichkeit, an dem Frankfurter Programm teilzunehmen. „Wir haben in der geplanten Ökoprofit-Projektrunde 2018 noch Plätze frei“, sagt Florian Unger, Projektleiter im Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main. Interessierte Betriebe wenden sich an das Energiereferat unter: florian.unger@stadt-frankfurt.de oder 069-212-39478. Weitere Informationen zum Programm unter: http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=7230737&_ffmpar[_id_inhalt]=7431321

Ökoprofit ist Teil des Frankfurter „Masterplan 100 % Klimaschutz“

Ökoprofit ist Teil des Frankfurter „Masterplan 100 % Klimaschutz“, der ehrgeizige Klimaschutzziele verfolgt: Frankfurt am Main möchte sich bis zum Jahre 2050 vollständig (100 Prozent) mit erneuerbaren Energien versorgen. Gleichzeitig sollen die CO2-Emissionen um 95 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 reduzieren werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss Frankfurt am Main 50 Prozent der aktuell benötigten Energie einsparen. Die verbleibenden 50 Prozent Energiebedarf werden zur Hälfte von der Stadt selbst und zur Hälfte aus der Region gedeckt. Um mehr Aufmerksamkeit für das Thema Klimaschutz zu schaffen, hat das Energiereferat im Oktober 2017 eine neue Marke „Team Frankfurt Klimaschutz 2050“ eingeführt und eine zweijährige Klimaschutzkampagne gestartet mit dem Slogan: Danke, dass Du was für das Klima machst.

Eine Liste der aktuellen Ökoprofit-Unternehmen aus Frankfurt am Main und der Region finden Sie unter : http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=7230737&_ffmpar[_id_inhalt]=7854287

Ansprechpartner
 
Link-IconFlorian Unger
Telefon:+49 (0)69 212 39478
E-Mail:Link-Iconflorian.unger [At] stadt-frankfurt [Punkt] de