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Bäume und Baumpflege in Frankfurt

Vom zarten Pflänzchen zum Baumriesen - Bäume und Baumpflege in Frankfurt

Über 200.000 Bäume auf öffentlichen Flächen, in Parks und Grünanlagen, entlang von Straßen, auf Friedhöfen, auf Spielplätzen und im GrünGürtel sind ein wesentlicher Wohlfühlfaktor für das Leben in Frankfurt. Um sie im urbanen Ökosystem in ihrer Vielfalt und Vitalität zu erhalten und gedeihen zu lassen, sind eine vorausschauende Planung und konsequente und anspruchsvolle Pflege notwendig.
In Zukunft wird es vermehrt darum gehen, angesichts der Folgen des Klimawandels vor allem hitze- und trockenheitstolerante Baumarten und –sorten aufzuspüren und ihre Eignung für den Stadtraum zu überprüfen.

Ausschnitt aus dem Baumkataster  © Stadt Frankfurt am Main Grünflächenamt
 

Professionelles Baummangement - ein Service des Grünflächenamtes

Bereits seit 1982 erfasst und überprüft das Grünflächenamt seinen Baumbestand regelmäßig mittels sogenannter Baumkataster. Im Jahr 2006 wurde ein elektronisches Baumkataster eingeführt und 2014 auch für alle Bürgerinnen und Bürger online gestellt.
Die zentrale Organisationseinheit beim Grünflächenamt für das Baumkataster in der Abteilung Grünflächenmanagement umfasst aktuell 5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 15 Baumkontrolleure arbeiten in den Abteilungen Grünflächenunterhaltung und Friedhofsangelegenheiten

Allein in den letzten 8 Jahren wurden 185.000 Bäume neu in das Baumkataster aufgenommen, im Juni 2014 waren 211.167 Bäume auf öffentlichem Grund in der Zuständigkeit des Grünflächenamtes registriert – ohne die Bäume auf Friedhöfen (ca. 20.000 Stück) und im Stadtwald.

Baumpflegearbeiten im Nizza © Stadt Frankfurt am Main Grünflächenamt
 

Guter Zustand der Bäume

Die Bäume auf Frankfurter Stadtgebiet befinden sich heute überwiegend in einem guten Gesundheitszustand. Über die im Baumkataster erfassten Daten können auch Schwierigkeiten in Bezug auf die Vitalität des städtischen Baumbestandes dokumentiert und ausgewertet werden. So hat sich zum Beispiel in den letzten Jahren herausgestellt, dass die Robinie mit heißen und trockenen Sommern nicht gut zurechtkam und vermehrt gefällt werden musste.

Neue Arten und Sorten werden getestet

Um frühzeitig auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet zu sein, werden in Frankfurt ständig neue Gattungen und Sorten getestet, die aufgrund ihrer Standortansprüche insbesondere als Straßenbegleitgrün unter extremen Bedingungen geeignet sind. Hierzu gehören zum Beispiel Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia), Säulen-Hainbuche (Carpinus betulus Frans Fontaine), Eisenholzbaum (Parrotia persica), Blasenesche (Koelreuteria paniculata), Kobushi-Magnolie (Magnolia kobus), Amberbaum (Liquidambar styraciflua) und Lobel-Ulme (Ulmus hollandica Lobel).

Infos bei Grünflächen- und Umweltamt

Für Infos rund ums Thema Baum können Sie sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Grünflächen- und Umweltamt wenden. Die Zuständigkeiten sind klar: Für Bäume auf öffentlichen Flächen (Parks, Friedhöfe, Stadtwald, Straßenbäume) ist das Grünflächenamt der richtige Ansprechpartner. Geht es um Bäume auf privatem Grund oder um Fragen des Natur- und Artenschutzes, ist das Umweltamt zuständig.