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Geodätische Überwachung der Kaimauern des Mains

Die Managementgesellschaft
für Hafen und Markt mbH (HFM) hat das Stadtvermessungsamt zu Jahresbeginn beauftragt, ein Messkonzept für die geodätische Überwachung der Kaimauern des Mains zu erstellen. Die ausgewählten Bereiche erstrecken sich über eine Länge von 15 km und befinden sich sowohl im innerstädtischen Bereich zwischen Friedens- und Flößerbrücke als auch in den Industriehäfen Ober-, Unter- und Gutleuthafen. Zum Teil sind die Mauern weit über 150 Jahre alt und es besteht die Gefahr, dass im Laufe der Jahrzehnte größere Mauerschäden aufgetreten sind und Bewegungen bzw. Deformationen stattfinden, die im schlimmsten Fall zum Einsturz der Mauer führen können.

© Stadt Frankfurt am Main
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Die Überwachungsmessungen sollen im Jahresrhythmus wiederholt werden (zunächst zwei Folgemessungen). Um nicht nur punktuell, sondern auch flächenhaft eine Aussage über Bewegungen treffen zu können, wurden die Messungen mit dem terrestrischen Laserscanner durchgeführt. Durch die Anwendung dieses Messverfahren (indirekte Messung) mussten die Außendienstmitarbeiter nicht direkt an der Mauerkante arbeiten und die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen bzgl. der Absturzgefahr konnten gering gehalten werden.

Die Wahl der Scannerstandpunkte erfolgte aufgrund der örtlichen Gegebenheiten alle 50 m, in besonders kritischen Bereichen auch alle 20 m sowie jedem Profilwechsel der Kaimauer. Die Punkte wurden vermarkt und mit GPS eingemessen, um die Folgemessungen vom gleichen Punkt aus durchführen zu können.

Erste Ergebnisse werden dann im nächsten Frühsommer vorliegen, nachdem die Nullmessung und die 1. Folgemessung verglichen werden konnten.

Ansprechpartner
 
Link-IconJens Paschke
Telefon:+49 (0)69 212 38786
E-Mail:Link-Iconjens.paschke [At] stadt-frankfurt [Punkt] de