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Frankfurter Mainbrücken mit terrestrischem Laserscanner vermessen

Planungsdezernent Mike Josef hat sich am 11.10.2017 über die Vermessungsarbeiten mit einem terrestrischen Laserscanner an der Friedensbrücke informiert. Ziel der Messungen ist, den Unterschied zwischen der Nullmessung und der Messung im oder nach einem Schadensfall zu erfassen und zu dokumentieren. Dafür hat das Stadtvermessungsamt geodätische Beweissicherungsmessungen an den Pfeilern mehrerer Frankfurter Mainbrücken vorgenommen, verwaltungsintern beauftragt vom Amt für Straßenbau und Erschließung, das unter anderem für die Verkehrssicherungspflicht von Straßen, Brücken und sonstigen Bauwerken verantwortlich ist.

 © Stadt Frankfurt am Main
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„Schadensfälle können durch einen möglichen Schiffsanprall, ein Jahrhundert-Hochwasser oder ein sonstiges außergewöhnlichen Ereignis eintreten“, sagt der für das Stadtvermessungsamt zuständige Stadtrat Mike Josef, der solche Vermessungsarbeiten zum ersten Mal in Augenschein nahm. „Insbesondere sollen die Messergebnisse eine Aussage über die Größe des Schadens erlauben beziehungsweise Rückschlüsse auf die Schädigung und Standsicherheit der Brückenpfeiler ermöglichen. So können bei den regelmäßigen Folgemessungen auch Verschiebungen, Schiefstellungen oder Deformationen festgestellt werden.“

Der Auftrag umfasst die folgenden Mainbrücken: Friedensbrücke, Untermainbrücke, Eiserner Steg, Ignatz-Bubis-Brücke, Flößerbrücke und Arthur-von-Weinberg-Steg. Die Messungen wurden mit einem terrestrischen Laserscanner innerhalb Woche durchgeführt. Der Vorteil beim Einsatz dieses Messinstruments ist die berührungslose, flächenhafte Erfassung der Brückenpfeiler, die eine genaue Modellierung der Pfeilerebenen sowie die Auswertung eines beliebigen Pfeilerbereichs ermöglicht.

© Stadt Frankfurt am Main
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Die Messungen erfolgen von beiden Mainseiten aus. mit einer Genauigkeit von 1 cm. Da die Folgemessungen unabhängig vom Schadensfall im Regelfall alle sechs Jahre durchgeführt werden sollen, beinhaltet das Messkonzept zusätzlich die Herstellung eines hochgenauen Grundlagennetzes rund um die Brücken, in das die Laserscanmessungen eingebunden werden.

Ansprechpartner
 
Link-IconLaura Zurmühl
Telefon:+49 (0)69 212 35812
Telefax:+49 (0)69 212 97 40513
E-Mail:Link-Iconlaura.kirsch [At] stadt-frankfurt [Punkt] de
Link-IconJens Paschke
Telefon:+49 (0)69 212 38786
E-Mail:Link-Iconjens.paschke [At] stadt-frankfurt [Punkt] de