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Endspurt am Riedberg

Die Arbeiten im aktuell größten Frankfurter Baugebiet, der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Frankfurt-Riedberg, biegen so langsam auf die Zielgerade ein. Nachdem mit dem 1. Spatenstich gegen Ende der 1990er Jahre die ersten Baublöcke geplant, Straßen und Häuser gebaut und die ersten Familien schließlich ihr neues Zuhause gefunden haben, laufen seit Frühjahr 2013 die Bauarbeiten im letzten Quartier, dem Riedberg Westflügel (siehe Luftbildausschnitt), auf Hochtouren. Schon von Anfang an wurde das Stadtvermessungsamt mit Vermessungsarbeiten an der rund 2,7 Mio. Quadratmeter großen Gesamtfläche betraut. Die Abteilungen Vermessung und Bodenordnung waren schwerpunktmäßig damit beschäftigt, den alten Flurstücksbestand zusammen zu legen und anschließend gemäß den Festsetzungen der rechtsverbindlichen Bebauungspläne sowie in enger Abstimmung mit der Hessen-Agentur, dem Träger der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme, neu aufzuteilen.

Aufnahme 2009
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Je nach Baufortschritt führte das Stadt-vermessungsamt nahezu alle erforderlichen Vermessungsarbeiten durch. Zunächst galt es, quartierweise aus dem alten Flurstücks-bestand neue bebaubare Grundstücke zu bilden. Dabei wurden vorrangig die Straßen- und Wegeflächen sowie Grundstücke für öffentliche Zwecke herausgetrennt. Als Restflächen ergaben sich dann ganze Baublöcke. Im Bereich der Straßen und Wege wurden alle Kanalbauwerke, Schächte sowie alle Straßenachsen samt Straßenabgrenzungen gegenüber Privat zum Ausbau sowohl lage- als auch höhenmäßig in die Örtlichkeit übertragen, auf den öffentlichen Flächen wurden zahlreiche Schul- und Kita-Gebäude auf der Grundlage städtischer Vermessungen erstellt. Nach Baufertigstellung erfolgte die vermessungstechnische Kontrolle der Baufirmen bezüglich des ordnungsgemäßen Ausbaus und die Ergebnisse der topografischen Bestandsvermessung fanden anschliessend Eingang in den digitalen Datenbestand der städtischen Kartenwerke.

So ist im Laufe der vergangenen Jahre ein neuer Stadtteil gewachsen mit eigenem U-Bahnanschluss, einer Reihe von Kitas, Grundschulen, Gymnasien und Universitätsgebäuden. Ein großes Einkaufszentrum sowie Sportanlagen und Erholungsflächen (Grünzug und Spielplätze) sind ebenfalls entstanden. Nach Fertigstellung aller sieben Quartiere werden am Riedberg rund 15.000 Menschen leben.

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