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Vereinfachte Umlegung 'Maintor' (abgeschlossen)

Es ist eines der letzten großen Entwicklungsgebiete in der Frankfurter Innenstadt: In der Nähe der Untermainbrücke entsteht auf einem ca. 24.000 Quadratmeter großen Areal, das seit mehreren Jahrzehnten von der Degussa genutzt wurde, ein neues Quartier.

 
 
 
Schrägluftbild

Das Areal wurde im Jahr 2005 vom Frankfurter Immobilien-Investor DIC erworben, der auf dem Gelände insgesamt neun unterschiedlich genutzte Einzelgebäude mit Flächen für Bürogebrauch und Platz für etwa 210 neue Wohneinheiten errichten möchte. Das bisher abgeriegelte Gelände wird allerdings nicht nur neu bebaut, der Bebauungsplan sieht im Zentrum des Quartiers zudem einen Platz vor, über den die historischen Wegeverbindungen zwischen Main und Innenstadt wieder hergestellt werden sollen. Die denkmalgeschützte Schlosser-Villa bleibt erhalten.

 
 
 
 
3D-Modell

Im Rahmen des vereinfachten Umlegungsverfahrens wurde die alte Grundstücksstruktur an die geplante Bebauung angepasst. Eine Herausforderung stellten die vielen und komplexen Dienstbarkeiten dar, die größtenteils neu eingetragen oder auf die neue Grundstücksstruktur übertragen werden mussten.
Die Bekanntmachung des Zeitpunktes der Unanfechtbarkeit erfolgte am 13. März 2012 im Amtsblatt der Stadt Frankfurt am Main.

 
 
 
Bestand vor der Umlegung

 
 
 
Bestand nach der Umlegung

Der Abbruch der vorhandenen Gebäude erfolgte im ersten Quartal 2012. Von dem gesamten Gebäude-Ensemble blieb lediglich das zwölfgeschossige Hochhaus an der Ecke zum Willy-Brandt-Platz übrig.