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Das Projekt 'Gewerbegebiet Westerbachstraße' - Planung und Bodenordnung

Die Lage

Der besondere Vorzug dieses für Gewerbeansiedlung vorgesehenen Standorts ist seine verkehrsgünstige Lage im Schnittbereich der Autobahn Richtung Kassel (A 5), der Wiesbadener Autobahn (A 66) und der diese beiden Autobahnen verbindenden A 648. Auch die Anbindung an den ÖPNV ist durch eine Haltstelle der S-Bahn im Norden des Gebiets und einer Pendelbuslinie in das Gebiet, sowie einer Bushalte-stelle in der Westerbachstraße sehr gut.
Dadurch sind die Innenstadt von Frankfurt a.M., der Flughafen und das Umland in kurzer Zeit erreichbar.
Weiterhin soll das Gebiet zukünftig durch die geplante Regional-tangente West direkt mit dem Flughafen, dem Landkreis Offenbach und dem Hochtaunuskreis verbunden sein.

Die Planung

Zulässig ist die Bebauung des Plangebiets mit Gewerbebetrieben aller Art. Durch die hervorragende verkehrstechnische Anbindung an den Individualverkehr und den ÖPNV ist das Gewerbegebiet ein attraktiver Standort.
Der Bebauungsplan sieht eine drei- bis fünfgeschossige Bebauung mit Geschoss-flächenzahlen von 1,2 sowie 1,4 und 1,6 vor. Eine großzügige Durchgrünung des Gebiets und ein überregionaler Grünzug entlang des Westerbachs im Norden tragen zur Attraktivität des Gewerbegebiets bei.

Die Bodenordnung

Der zum Zeitpunkt der Einleitung des Baulandumlegungsverfahrens vorhandene kleinteilige Streubesitz (mehr als 680 Flurstücke mit über 500 Eigentümerinnen und Eigentümern) mit vorwiegend landwirtschaftlicher Nutzung ließ eine unmittelbare Umsetzung der städtebaulichen Planung nicht zu. Deshalb war eine Grundstücks-
neuordnung des Gebiets durch ein Baulandumlegungs-
verfahren nach § 45 ff. Baugesetzbuch (BauGB) erforderlich.
 
Mit dem Baulandumlegungsverfahren wurden bzw. werden die

  • Flächen für die Erschließungsanlagen bereitgestellt und
  • Grundstücke in der Weise neu geordnet, dass sie zweckmäßig bebaut bzw. genutzt werden können.


 

Luftbildausschnitt (2013)

 
Die Erschließungsanlagen sind bereits seit 1994 weitgehend fertig gestellt.
Über 70 % des Baugebiets wurden inzwischen durch sogenannte Vorwegnahmen der Entscheidung nach § 76 BauGB und Teilumlegungspläne nach § 66 BauGB neu geordnet.

 
 
 
Übersichtskarte zum Bestand (2013)

Umlegungskarte

 
Der Umlegungsplan nach § 66 BauGB wurde am 19.12.2013 aufgestellt. Am 07.01.2014 wurde der Beschluss über die Aufstellung des Umlegungsplans im „Amtsblatt Stadt Frankfurt am Main“ ortsüblich bekannt gemacht. Gegen die Aufstellung des Umlegungsplans wurden Anträge auf gerichtliche Entscheidung gestellt. Diese werden beim LG Darmstadt -Kammer für Baulandsachen- bearbeitet.
 

GEWERBEGEBIET WESTERBACHSTRASSE - GEWERBE IM GRÜNEN

 
 
 
Bürogebäude an der Wilhelm-Fay-Straße

Westerbachstraße - Impressionen 2, ©  Stadtvermessungsamt
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Bürokomplex Ecke Wilhelm-Fay-Straße und Adolph-Prior-Straße

 
 
 
Gewerbebetrieb an der Heinrich-Hopf-Straße

Westerbachstraße - Impressionen 4, © Stadtvermessungsamt
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Arbeiten mit Blick auf die Frankfurter Skyline

Verfahrensdaten
73,5 ha
50,0 ha
12,4 ha
5,7 ha
5,4 ha
Ansprechpartner
 
Link-IconRainer Barz
Telefon:+49 (0)69 212 35739
Telefax:+49 (0)69 212 40532
E-Mail:Link-Iconrainer.barz [At] stadt-frankfurt [Punkt] de
Link-IconKarin Ebert
Telefon:+49 (0)69 212 33325
Telefax:+49 (0)69 212 40532
E-Mail:Link-Iconkarin.ebert [At] stadt-frankfurt [Punkt] de