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Das Projekt 'Harheim - Süd' (abgeschlossen)

Das Baugebiet

Das Neubaugebiet im Frankfurter Norden grenzt an die bestehende Bebauung im Süden Harheims und bedeckt einen ca. 110 m breiten Streifen zwischen „Spitzenstraße“ und der Verlängerung des Urnberg-weges. Darüber hinaus umfasst das Baugebiet den zwischen der Spitzenstraße und der Umgehungsstraße „Harheimer Weg“ gelegenen Bereich.

Es stehen ca. 165 Baugrundstücke mit einer Nettowohnbaufläche von ca. 5,4 ha zur Verfügung. Unter Berücksichtigung der Festsetzungen im Bebauungsplan Nr. 687 – Harheim-Süd, die die Möglichkeiten zur Errichtung von überwiegend zweigeschossigen Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser geben, können somit ca. 250 Wohneinheiten entstehen, die Platz für ca. 600 – 700 Bewohner bieten. Darüber hinaus ist in einem Teilbereich die Möglichkeit zur Errichtung von Geschoss-wohnungsbau sowie Stadtvillen gegeben. Auch ist die Errichtung einer Altenwohnanlage vorgesehen.
Entsprechend dem Charakter der angrenzenden Bebauung wurde das Baugebiet als „Allgemeines Wohngebiet“ (WA) festgesetzt.

Die Bodenordnung

Die ehemalige Grundstücksstruktur (mehr als 60 Grundstücke mit ca. 75 Eigentümern) ließ eine unmittelbare Umsetzung der städtebaulichen Planung nicht zu. Daher wurde zur vollständigen Neuordnung der Eigentumsverhältnisse ein Bauland-umlegungsverfahren nach §§ 45 ff Baugesetzbuch (BauGB) durch-geführt, welches im Februar 2011 erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
Neben den ca. 54.000 m² Wohnbauland wurden im Rahmen dieses eleganten und effektiven Grundstückstauschverfahrens rund 44.000 m² öffentliche Erschließungsflächen (Verkehrs- und Grünflächen) bereitgestellt.

Nach dem Abschluss des Baulandumlegungsverfahrens „Harheim-Nord“ im Jahr 2006 und der bereits weitgehend erfolgten Bebauung des Gebietes steht nunmehr in „Harheim-Süd“ ein neues Baugebiet mit einer Gesamtfläche von etwa 10 Hektar zur Bebauung im Frankfurter Norden bereit.

Eine Besonderheit beider Harheimer Umlegungsverfahren liegt in der sogenannten „voll erschließungsbeitragsfreien Zuteilung“. Dies be-deutet, dass die Eigentümer später keine gesonderten Erschließungs-beiträge mehr für die Herstellung der Verkehrs- und Grünflächen aufbringen müssen, da dies bereits in der Umlegung wertmäßig berücksichtigt wurde.

Nicht in diesen Erschließungsbeiträgen enthalten - und noch später durch die jeweiligen Bauherren zu tragen sind - u. a. die Kostenerstattungsbeiträge für die Herstellung der im öffentlichen Gelände liegenden Anschlusskanäle (Hausanschlüsse) auf der Grundlage der „Satzung über die Entwässerung der Stadt Frankfurt a. M.“ und die Baukostenzuschüsse für die Verlegung der Versorgungs-leitungen (z. Bsp. Gas, Wasser, Strom, Telekommunikation usw.) durch die entsprechenden Versorgungsunternehmen.

Erschließung

Die Erschließungsarbeiten (Straße, Kanal und Versorgungseinrichtungen) für das Baugebiet sind beendet ("Baustraßenstandard") und die Erschließung gilt seit Anfang Juli 2012 als gesichert.
Mittlerweile wurden die notwendigen Voraussetzungen zur verkehrstechnischen Anbindung des Baugebietes an den Harheimer Weg mit einem Kreisel geschaffen. Mit dem Beginn der Maßnahme ist in der ersten Jahreshälfte 2014 zu rechnen.

Die große Zahl der eingereichten Bauanträge zeugt von der positiven Annahme des Baugebietes in der Bevölkerung und seit Mitte 2013 sind die ersten Bewohner in das Neubaugebiet eingezogen.

Projekt-/Verfahrensdaten
9,8 ha
ca. 75
ca. 4,4 ha
ca. 5,4 ha
ca. 165
ca. 250
07/2006
02/2011
Ansprechpartner
 
Link-IconAndreas Wicke
Telefon:+49 (0)69 212 38655
Telefax:+49 (0)69 212 40532
E-Mail:Link-Iconandreas.wicke [At] stadt-frankfurt [Punkt] de
Link-IconReinhold Richter
Telefon:+49 (0)69 212 38442
Telefax:+49 (0)69 212 40532
E-Mail:Link-Iconreinhold.richter [At] stadt-frankfurt [Punkt] de