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Frankfurt am Main - die Wiege der Baulandumlegung

Im Jahre 2002 jährt es sich zum 100. Mal, dass das “Gesetz betreffend die Umlegung von Grundstücken in Frankfurt am Main“ verabschiedet wurde. Mit dem von Franz Adickes konzipierten Umlegungsgesetz, der sog. Lex Adickes, schaffte er die grundstücksmäßigen Voraussetzungen für eine sehr großzügige und weitsichtige Stadterweiterung. Adickes großes Verdienst war es, den Gedanken der Landumlegung, der bisher nur für die Verbesserung der Ackerbewirtschaftung eingesetzt wurde, auf die Städte zu übertragen. Dadurch gelang es ihm, die Bodenspekulation einzudämmen und die Wohnungsnot erheblich zu lindern.
Die im heutigen Städtebau normierten Bodenordnungsverfahren gehen auf die von Adickes entwickelten Umlegungsgrundsätze zurück. Sie sind im Hinblick auf ein modernes Landmanagement nicht mehr wegzudenken.