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Drogentrends

Monitoring System Drogentrends Frankfurt

Das Centre for Drug Research der Universität Frankfurt am Main führt seit 2002 fortlaufend jährlich im Auftrag des Drogenreferats die Drogentrendstudie Monitoring-System Drogentrends (MoSyD) durch. Diese Studie beinhaltet 4 Forschungsmodule: eine Schülerbreitenbefragung, eine Expertenbefragung, eine trend-scout-/key-person-Befragung, eine Szenebefragung. Auf Basis dieser Datengrundlage können verlässliche und repräsentative Aussagen über Trends zum Drogenkonsum von Jugendlichen in einer deutschen Großstadt gemacht werden. Ziel der MoSyD-Studie ist es, Entwicklungen und Trends sowohl im Bereich der jungen Drogenkonsument/innen als auch der offenen Drogenszene frühzeitig zu erkennen, um geeignete, vor allem präventive Maßnahmen, planen zu können.

Schülergruppe © Drogenreferat Stadt Frankfurt am Main
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MoSyD Trends 2015

Die aktuelle Befragung von 2015 ermöglicht einen Rückblick auf 14 Jahre Drogentrends. Nach den aktuellen Befragungen setzt sich beispielsweise der Trend fort, dass Jugendliche weniger zu Alkohol und herkömmlichen Zigaretten greifen, dafür steigt der regelmäßige, intensive Cannabiskonsum weiter an. Auch Ecstasy und Speed spielen für mehr Jugendliche wieder eine Rolle. Umgekehrt nehmen immer mehr Jugendliche überhaupt keine Drogen – weder legale noch illegale – und auch das Alter beim Erstkonsum ist seit Studienbeginn signifikant gestiegen.