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13.06.2016

Cannabis und Schule

„Einer meiner Schüler wird bei der Studienfahrt ins Ausland sicher Cannabis im Gepäck haben. Was kann ich präventiv tun, damit das Ganze nicht eskaliert oder sogar im Gefängnis endet?“ „Wie reagiere ich, wenn mir ein Schüler sagt, dass ein anderer Schüler deale – kann ich einfach in dessen Taschen schauen, auch wenn er alles abstreitet?“ „Was soll ich tun, wenn ich sehe, dass einige Schüler in der Nähe der Schule kiffen?
Nur drei Fragen zu einer ganzen Reihe von Szenarien, mit denen sich Lehrkräfte täglich im Alltag konfrontiert sehen – und die sie bei der Fachveranstaltung „Cannabis und Schule“ am Montag, 13. Juni, im Haus der Jugend in Frankfurt mit Juristen und Expertinnen und Experten aus Drogenhilfe und Suchtprävention diskutierten. Das Drogenreferat der Stadt Frankfurt hatte die Veranstaltung in Kooperation mit dem Arbeitskreis Jugend und Suchtprävention organisiert, um Handlungsspielräume und Lösungsansätze im Umgang mit dem sensiblen und gleichzeitig sehr aktuellen Thema Cannabiskonsum zu diskutieren.
Gut 60 Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen von der Mehrzahl der weiterführenden Frankfurter Schulen nahmen das Angebot an und begrüßten die Initiative des Drogenreferats. Die Veranstaltung mit allen Vorträgen und Diskussionen wird dokumentiert.