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Schadstoffbelastung durch Nahrungsmittel

Der Mensch nimmt die meisten Schadstoffe mit der Nahrung auf. Dies trifft insbesondere zu auf die Belastung der Menschen mit in der Umwelt nicht oder nur schwer abbaubaren Stoffen ("persistente Stoffe") zu. Hierzu gehören auch verschiedene Pesizide.

Einige persistente Stoffe sind, obwohl mittlerweile in Deutschland verboten, immer noch vor allem in tierischen Nahrungsmitteln enthalten. Beispiele hierfür sind chlororganische Verbindungen, polychlorierte Biphenyle (PCB), DDT oder Dioxine. Heute werden in der Regel kürzer wirksame Substanzen für den Pflanzenschutz verwendet, chemisch handelt es sich dabei z.B. um Organophosphate, Pyrethroide, Carbamate.

Infolge der internationalen Handelsströme ist die nahrungsmittelbedingte Schadstoffzufuhr der Menschen in Europa kaum mehr unterschiedlich. Die Daten der Lebensmittelüberwachungsämter mit Überschreitungen der gesetzlich festgelegten Höchstmengen können beim Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmmedizin (bgvv) abgerufen werden.

Weitere interessante Informationen zum Themenbereich Lebensmittel sind bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)erhältlich.

Generell gelten folgende Empfehlung an die Verbraucher:

  • kaufen Sie möglichst Obst und Gemüse der Saison, da diese Nahrungsmittel in der Regel am geringsten belastet sind (zB. sind Tafelweintrauben und Eisbergsalat im Winter häufig kontaminiert)
  • waschen Sie Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich, da dadurch evtl. anhaftende Verunreinigungen (Schadstoffe, aber auch Mikroorganismen) in erheblichem Maße entfernt werden können
  • gestalten sie Ihre Ernährung ausgewogen und abwechslungsreich