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Salmonellen

Gerade in der warmen Jahreszeit häufen sich akute Durchfallserkrankungen, die reglhaft durch Salmonellen hervorgerufen werden. Es handelt sich dabei um Bakterien, die sich besonders gut in eiweissreichen Lebensmitteln wie Fleisch (Geflügel), Milch oder Eiprodukten vermehren und schwere, im Extremfall auch tödliche Durchfallserkrankungen auslösen können. Dabei sind Säuglinge, Kleinkinder, Kranke und alte Leute besonders gefährdet.

Zur Vermeidung einer Salmonellen-Infektion sollten Fleisch (namentlich Geflügel), Wild, Fisch und Muscheln nur gut gebraten oder durchgekocht verzehrt werden. Das Auftauwasser von tiefgefrorenem Geflügel sollte nicht zum Kochen mitverwendet werden, da Geflügel fast immer mit Salmonellen behaftet ist.
Besondere Vorsicht gilt bei Salaten oder Desserts, die Eier, Fleisch, Fisch, Käse, Milch oder Mayonnaise enthalten. Insbesondere in der warmen Jahreszeit sollten Speisen nicht lange aufbewahrt, sondern vor dem Verzehr immer frisch zubereitet werden. Zu beachten ist, dass auch im Kühlschrank Salmonellen weiterwachsen können und die Lebensmittel somit nur begrenzt haltbar sind. Über mehrere Tage gelagerte Speisen müssen daher im Zweifelsfall weggeworfen werden, denn Salmonellen führen in Nahrungsmitteln nicht zu Geruchsveränderungen oder Veränderungen des Aussehens.
Häufigste Ursache für Infektionen durch verdorbene Speisen ist das stundenlange Stehenlassen bei Raumtemperatur.
Ebenso wichtig wie das rasche Kühlen und Kühlhalten von Speisen, sind saubere Hände mit häufigem "Zwischendurch-Waschen". Saubere Arbeitskleidung, saubere Gerätschaften und Arbeitsflächen und frische Küchentücher gelten als Voraussetzung für hygienisches Arbeiten in der Küche.

Trotz aller Kontroll- und Vorsichtsmassnahmen kann nicht immer verhindert werden, dass verdorbene Lebensmittel auf den Tisch kommen. Im Erkrankungsfall (Übelkeit, Darmkrämpfe, Durchfall, Erbrechen; bei schweren Fällen auch Fieber) soll unverzüglich ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Eine Salmonellen-Infektion kann gefährlich sein!

Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie sich jederzeit an Ihr Gesundheitsamt wenden!