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Wenn es heiß wird in der Stadt

Hitze - strahlend blauer Himmel, © Amt für Gesundheit
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Tipps für richtiges Verhalten an heißen Tagen

René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes, rät, an heißen Tagen durch rechtzeitiges Vorbeugen und richtiges Verhalten gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Selbst gesunde Erwachsene sollten bei extremer Hitze oder längeren Hitzeperioden angemessene Vorsorgemaßnahmen ergreifen, so Gottschalk.

Wichtig ist, ausreichend zu trinken und dabei auch auf eine ausreichende Mineralienzufuhr zu achten. Statt natriumarmer Wässer sollte auf mineralreiche Wässer umgestellt werden. Auch durch salziges Knabbergebäck kann der durch Schwitzen erhöhte Kochsalzbedarf sichergestellt werden.

Außerdem gilt es, körperliche Anstrengung während extremer Hitze und Aufenthalt in der Sonne möglichst zu vermeiden. Wohnungen sollten durch Abdunklung der Fenster möglichst kühl gehalten werden und insbesondere in den frühen Morgenstunden und in den Abendstunden gelüftet werden.

Obwohl jeder unter großer Hitze leidet, sind manche Menschen besonders gefährdet: Kleinkinder, Menschen über 65 Jahre, Menschen mit körperlichen Erkrankungen, insbesondere mit Diabetes, Herzkreislauf-Erkrankungen und mit hohem Blutdruck, Menschen, die wegen psychischer Erkrankungen Medikamente erhalten, die den Wasserhaushalt des Körpers beeinflussen. „Bei diesen Personengruppen sollte regelmäßig (mindestens zweimal am Tag) auf Zeichen von Erschöpfung durch Hitze und auf Hitzschlag geachtet werden“, sagt Gottschalk. Kinder und insbesondere Kleinkinder müssen selbstverständlich noch mehr überwacht und umsorgt werden.

Weitere Informationen – insbesondere auch für besonders von starker Hitze gefährdete alte und kranke Menschen, aber auch für Ärzte sowie für Mitarbeiter in Altenpflegeheimen finden Sie auf http:// www.frankfurt.de, Suchwort „Extreme Hitze“.