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25.08.2011

Mind 2 Move

Gedächtnistraining und Bewegung

14. – 20. August 2011

Im Rahmen des Europäischen Förderprogramms für lebenslanges Lernen „Grundtvig“ der Generaldirektion Bildung und Kultur beteiligt sich das Frankfurter Amt für Gesundheit mit einem einwöchigen Workshop.

Grundlagen:
Zusammenhänge zwischen Denken und Bewegen sind bereits seit langer Zeit bekannt.
Aktuelle Studien weisen nach, dass die positiven Auswirkungen körperlichen Trainings auf Gehirnfunktionen und Gehirnstrukturen viel deutlicher zu sein scheinen als bisher gedacht.
Glaubte man noch vor gut 20 Jahren, dass in der Kindheit und Jugend aufgebaute Gehirnstrukturen ein Leben lang bestehen bleiben, um dann im Alter allmählich wieder abgebaut zu werden, so wissen wir heute, dass unser Denkorgan viel flexibler und plastischer ist als früher angenommen.
Jeder Einzelne kann bis ins höchste Alter von Bewegungstraining profitieren. Ein Abbau der Hirnleistung lässt sich vermeiden oder verzögern und damit Selbständigkeit, Lebensqualität sowie das persönliche Wohlbefinden positiv beeinflussen.

Zielgruppe:
Der Workshop ist für alle Menschen, die im Alter aktiv bleiben möchten. Insbesondere für Ältere mit Interesse an einem internationalen Austausch und neuen Methoden, wie sie ihre geistige Fitness und ihr persönliches Wohlbefinden erhöhen und erhalten können.

Programm:
Der Workshop besteht aus drei Hauptbereichen:

Zunächst wurde der positive Zusammenhang zwischen Denken und Bewegung vorgestellt. Diese Erkenntnisse wurden im zweiten Teil durch neue Übungen aus dem Gedächtnistraining
praktisch umgesetzt und ausprobiert.

Als passende Koordinationsübungen wurden zusätzlich leicht erlernbare Techniken zur Balance und Jonglage spielerisch vermittelt.

Als dritter Bereich wurden über die Workshopwoche verteilt Frankfurter Organisationen besucht, um ihre praktische Arbeit kennen zu lernen:
Eine „Memory Clinic“ als Diagnose undTrainingseinrichtung, ein Kinderzirkus als Artistik- und Bewegungsschule sowie die Goethe-
Universität als "Denkfabrik" in der Mitte der Stadt.

Der gemeinsame Austausch über die Lernerfahrungen der Teilnehmenden und unterschiedliche europäische Perspektiven aus deren Heimatländern Belgien, Finnland, Lettland, Slowakei, Türkei, Tschechische Republik und Deutschland spielten ebenfalls eine wichtige Rolle.

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“

Ansprechpartner
 
Link-IconMatthias Roos
Telefon:069 212-34502
Telefax:069 212-44390
E-Mail:Link-Iconmatthias.roos [At] stadt-frankfurt [Punkt] de