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22.08.2012

Ermutigung für die Arbeit des Seniorenbeirates

Zahlreich und kompetent war der Magistrat in der letzten Sitzung des Seniorenbeirates am 22. August 2012 vertreten.

Die für uns zuständige Sozialdezernentin, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, schlug verschiedene Strategien zur Erstellung der neuen Satzung vor. Mit diesem Thema hatte sich schon eine Arbeitsgruppe intensiv beschäftigt. Der Seniorenbeirat möchte gern eine neue Satzung, die auch wesentliche neue Rechte enthalten soll, möglichst bald unter Dach und Fach bringen.

Stadtrat Majer referierte dann ausführlich über verschiedene Aspekte der Verkehrspolitik in Frankfurt. Unserem Wunsch nach Einführung eines stark verbilligten Seniorentickets konnte er leider nur eine Absage erteilen, weil die Stadt Frankfurt dann aus ihrem Etat die Differenzsumme aufbringen müsste. Hoffnungen auf eine baldige Realisierung eines behindertenfreundlicheren Einstiegs in die U5 auf der Eckenheimer Landstraße wurden dagegen geweckt. Geduldig beantwortete Stadtrat Majer Fragen nach speziellen Verkehrsproblemen in den Stadtteilen. Seine Maxime zur Lösung mancher Probleme war, dass sich bei der Rücksichtnahme zwischen den einzelnen Verkehrsteilnehmern sei es zu Fuß, per Rad, dem ÖPNV oder mit dem Auto in den Köpfen der Verkehrsteilnehmer etwas ändern müsse.

Oberbürgermeister Feldmann begrüßt Anwesende auf der Sitzung des Seniorenbeirats, © Seniorenbeirat der Stadt Frankfurt am Main
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Ein Highlight der Sitzung war dann der Besuch unseres neuen Oberbürgermeisters, Herrn Peter Feldmann, der besonderes Gewicht auf die Sozialpolitik und insbesondere auch die Seniorenpolitik während seiner Amtszeit legen will. Er ermunterte den Seniorenbeirat eindringlich die neue Satzung in Angriff zu nehmen, denn „Rechte werden einem nicht gegeben, man muss sie sich erkämpfen“, sagte Peter Feldmann sinngemäß.

Durch die starke Präsenz des hauptamtlichen Magistrats musste die restliche Tagesordnung mit einem ausführlichen Bericht der Vorsitzenden, Dr. Renate Sterzel, über die Sitzung der Landesseniorenvertretung und den Stand bei der Erstellung einer attraktiven Homepage sehr konzentriert durchgeführt werden.

Unbedingt in Angriff genommen werden soll die Auswahl von Geschäften, die mit einer Plakette „Seniorengerechtes Geschäft“ ausgezeichnet werden sollen, dass soll mit Hilfe des Rathauses für Senioren in den einzelnen Stadtteilen zügig durchgezogen werden. Dazu werden sich die Seniorenbeiräte der Hilfe von anderen in den Stadtteilen aktiven Seniorengruppen versichern. Geschäfte, die diese Auszeichnung bereits erhalten haben, sollen ebenfalls besucht werden.

Nach vierstündiger Sitzung ohne Pause fühlt sich der Seniorenbeirat nach dieser Sitzung in seiner Arbeit bestätigt und hofft, dass die Magistrat der Stadt dessen Arbeit weiter so positiv begleitet.


Renate H. Sterzel
-Vorsitzende des Seniorenbeirates-