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Kinderbeauftragte

Die Tätigkeiten der Kinderbeauftragten in den Frankfurter Ortsbeiräten:

Ausgangspunkt für die Einrichtung des Ehrenamtes "Kinderbeauftragte/r" war der Magistratsbeschluss im Jahre 1991, mit dem den Ortsbeiräten die Möglichkeit eröffnet wurde, für ihren Zuständigkeitsbereich Kinderbeauftragte zu berufen, um Kinderinteressen stadtteilbezogen besser vertreten zu können. Seit dieser Zeit hat sich die Funktion zu einem festen Bestandteil kommunalpolitischer Interessenvertretung für Kinder entwickelt. Derzeit sind in den Frankfurter Stadtteilen 35 Kinderbeauftragte tätig.

Die Rechte und Aufgaben der Kinderbeauftragten sind in einer Geschäftsanweisung bzw. Satzung festgeschrieben, die seit 14. Oktober 1994 in Kraft ist. Mit der Regelung, dass die Kinderbeauftragten von den Ortsbeiräten gewählt und vom Magistrat als "Kinderbeauftragte des Magistrats" berufen werden, ist die Rechtsposition besonders gestärkt worden. Sie unterstreicht die überparteiliche Funktion, mit der dieses Amt auszuführen ist und ermöglicht auch den Kinderbeauftragten, die keine Mitglieder im Ortsbeirat sind, zu den Belangen der Kinder ein automatisches Rederecht.

Die inhaltlichen Schwerpunkte in der Arbeit der Kinderbeauftragten liegen insbesondere bei der direkten Einbeziehung von Kindern, um deren Lebenssituation im Stadtteil unmittelbar auf deren Erfahrungshintergrund zielgenauer verbessern zu können. Ortsbegehungen auf öffentlichen und privaten Spielplätzen, Ortstermine zur Schulwegsicherung, Sprechstunden in Kindereinrichtungen Spielplatzaktionen und Kinderanhörungen in Zusammenarbeit mit dem Kinderbüro, Aktionen zum Thema "Kinder und Verkehr" sind nur einige Beispiele dafür, in welcher Weise Kinderinteressen im Stadtteil direkt und unmittelbar vertreten werden.

Die Kinderbeauftragten suchen und pflegen das direkte Gespräch mit Eltern und die enge Kooperation mit den Kindereinrichtungen im Stadtteil als eine wichtige Voraussetzung für eine funktionierende Kinderlobby.

Darüber hinaus gilt es bei Kinderfesten und anderen Stadtteilveranstaltungen über die Funktion und Arbeit der Kinderbeauftragten zu informieren und als bürgernaher Ansprechpartner Verfügung zu stehen. Wichtig dabei ist, dass die Kinderbeauftragten, auch durch die Geschäftsanweisung abgesichert, eine eigenständige Öffentlichkeitsarbeit gestalten können.

In all diesen Belangen werden die Kinderbeauftragten gefördert und unterstützt durch das Frankfurter Kinderbüro, welches für die Anliegen und Probleme der Kinder dieser Stadt als Anlauf- und Clearingstelle dient und vielfältige Partizipationsprojekte in den Stadtteilen durchführt.

Kurzfassung:
Die ehrenamtliche Arbeit der Kinderbeauftragten ist geprägt von großem ehrenamtlichen Engagement. Dabei haben sich vielfältige Arbeitsweisen entwickelt, mit denen Kinderbeauftragte sich bekannt machen, Öffentlichkeit herstellen, bzw. sich für Kinder-interessen einsetzen:

- Kindersprechstunde
- Kinderanhörungen
- Mitarbeit in Stadtteilarbeitskreisen
- Orts- und Spielplatzbegehungen mit Kindern
- Anträge im Ortsbeirat
- Verhandlungen mit Ämtern

sind wichtige Formen der Kinderinteressensvertretung in den Stadtteilen.

Nachfolgend sind die Kinderbeauftragten der jeweiligen Stadtteile aufgeführt. Die nicht für das Internet freigegebenen Kontaktdaten können
im Kinderbüro unter der Telefonnummer: 069 / 212 39001
nachgefragt werden.