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Frankfurt-Pass

Mit dem Frankfurt-Pass können Sie bei geringem Einkommen und mit 1. Wohnsitz in Frankfurt am Main kostenlos die Ferienkarten des Jugend- und Sozialamtes erhalten. Auch wird kein Benutzungsentgelt für die Stadtbücherei erhoben.

Ein jeweils geringer Kostenbeitrag ist zu leisten für den Besuch in den konventionellen städtischen Hallen- und Freibädern sowie im Zoo und Palmengarten. Erwachsene zahlen hier 1 Euro, Kinder und Jugendliche 50 Cent. Für den Besuch der Erlebnisbäder (wie Rebstockbad, Titus-Therme) zahlen Erwachsene 2 Euro, Kinder und Jugendliche 1 Euro.

Zu ermäßigten Preisen (50 % der Eintrittspreise bzw. der festgesetzten Kostenbeiträge) können Sie die Eissporthalle, Sonderausstellungen in städtischen Museen und Senckenbergmuseum, Freizeitmaßnahmen des Jugend- und Sozialamtes, das kommunale Kino, Theater der Stadt Frankfurt am Main (Oper, Schauspiel, Ballett Frankfurt), Kurse der Volkshochschule besuchen, am FahrRad-Verkehrskompetenzkurs (unterstützt durch das Verkehrsdezernat) teilnehmen und ermäßigte Monats- und Jahreskarten für Erwachsene und Junioren (beim Juniortarif gibt es auch ermäßigte Wochenkarten) des RMV (Tarifzone 50) erhalten. Diese Fahrkarten sind nicht übertragbar.

Die Einkommensgrenzen betragen bei

1-Personenhaushalten 869,00 EUR netto
2-Personenhaushalten 1.125,00 EUR netto
3-Personenhaushalten 1.380,00 EUR netto
4-Personenhaushalten 1.636,00 EUR netto
5-Personenhaushalten 1.892,00 EUR netto

und erhöhen sich für jedes weitere Mitglied der Haushaltsgemeinschaft um 256,00 EUR netto. Zum Haushalt im Sinne dieser Regelung zählen alle Personen der Haushaltsgemeinschaft, unabhängig von Verwandtschaftsgrad, Familienstand und Alter.
Bei der Einkommensberechnung werden individuelle Belastungen wie z.B. Miete, Heizung, Kreditraten usw. nicht zusätzlich berücksichtigt. Personen, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes erhalten, haben in jedem Fall Anspruch auf einen Frankfurt-Pass.

Benötigte Unterlagen:

Bei Antragstellung sind mitzubringen

  • gültiger Personalausweis/Reisepass,
  • Mietvertrag,
  • vollständige Einkommensnachweise,
  • aktuelles Lichtbild (ab 10. Lebensjahr),


Studierende benötigen zusätzlich

  • den aktuellen BaFöG-Bescheid,


Empfänger von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes, Personen in Einrichtungen sowie Kinder und Jugendliche in Heimen und Pflegeeinrichtungen benötigen zusätzlich

  • den aktuellen Bescheid des Sozialleistungsträgers.

Wo und wann kann der Frankfurt-Pass beantragt bzw. verlängert werden?

Die Sachbearbeitung erfolgt in den Sozialrathäusern und Besonderen Diensten des Jugend- und Sozialamtes Frankfurt am Main. Die Vorsprache ist von Montag und Donnerstag von 8:00 bis 11:30 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr, sowie Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr möglich. Zuständig ist immer das Sozialrathaus, in dessen Einzugsbereich Sie ihren Wohnsitz haben oder die Dienststelle, von der Sie Sozialhilfeleistungen nach dem SGB XII erhalten. Empfänger von Arbeitslosengeld I oder II wenden sich ebenfalls an ihr örtliches Sozialrathaus.

Bitte benutzen Sie die nebenstehende Suche nach dem zuständigen Sozialrathaus.

Bitte beachten Sie unsere besonderen Zuständigkeiten außerhalb der Sozialrathäuser:

Besonderer Dienst 3
Personenkreis:
Suchtkranke und wohnungslose Menschen
Flüchtlinge

Weitere Informationen können Sie dem Merkblatt zum Frankfurt-Pass entnehmen.