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UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat im Dezember 2004 beschlossen, die Jahre 2005 bis 2014 zur Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ auszurufen. Ziel der Dekade ist laut UN sowohl die Bildung als Grundlage für eine nachhaltige Gesellschaft zu fördern, als auch die nachhaltige Entwicklung in alle Stufen des Bildungssystems zu integrieren.

Vom Kindergarten über die Grundschule bis zur Universität wie auch in der Erwachsenenbildung und in der nicht-formellen Bildung soll damit das Thema der Nachhaltigen Entwicklung noch besser verankert werden. Die Komplexität und die Verbindungen von Problemen (Armut, Artensterben, Konsumismus, Umweltverschmutzung, Ungleichheit der Geschlechter, Globalisierung, …), die unsere Zukunft bedrohen für alle bewusster zu machen, dies ist das erklärte Leitziel der Bildungsdekade für Nachhaltige Entwicklung.

Nachhaltig ist eine Entwicklung, "die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen" - so definierte die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung unter Leitung der früheren norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland 1987 den Begriff Nachhaltigkeit. Soziale Gerechtigkeit, ökologische Verträglichkeit und ökonomische Leistungsfähigkeit sind gleichrangige Ziele des Konzeptes ("Dreieck der Nachhaltigkeit").