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Anmeldung der Schulanfängerinnen und Schulanfänger für das Schuljahr 2018/2019

Schild Ende Kindergarten Beginn Grundschule © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Stadtschulamt
 

Wer muss bzw. wer kann angemeldet werden?

Schulpflichtige Kinder müssen angemeldet werden:
Alle Kinder, die bis zum 30. Juni 2017 das sechste Lebensjahr vollenden, das heißt, die bis einschließlich 01. Juli 2011 geboren sind, werden auf Grund des Hessischen Schulgesetzes am 01. August 2017 schulpflichtig.

Dies gilt auch für Kinder mit vermutetem Anspruch auf sonderpädagogische Förderung.

Kinder, die noch nicht schulpflichtig sind, können angemeldet werden:
Kinder, die nach dem 30. Juni 2017 das sechste Lebensjahr vollenden, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten in die Schule aufgenommen werden, falls sie die dafür erforderliche Reife besitzen.

Wann ist die Anmeldung?

Sobald die Termine für die Anmeldung feststehen, werden sie hier veröffentlicht. Zusätzlich werden die betroffenen Familien per Post informiert.

Familien, die keine schriftliche Einladung erhalten haben, z.B. weil sie später zugezogen sind, sollten schnellstmöglich einen Termin mit der zuständigen Grundschule vereinbaren.

Wo melden Sie Ihr Kind an?

Die Kinder werden von den Eltern oder gesetzlichen Vertretern immer in der zuständigen Grundschule angemeldet. Das ist die Schule, in deren Schulbezirk das Kind wohnt. Informationen hierzu erhalten Sie unter dem Link weiter unten auf dieser Seite, über die Suchfunktion in der rechten Spalte dieser Seite sowie über den Kindergarten oder die nächstgelegene Grundschule.

Dies gilt auch für Kinder mit vermutetem Anspruch auf sonderpädagogische Förderung, selbst wenn die Eltern den Antrag auf Aufnahme in eine Förderschule stellen wollen. Die Schulleitung der Grundschule hält den Beschulungswunsch der Eltern (inklusive Beschulung in der Grundschule oder Beschulung in der Förderschule) schriftlich fest.

In begründeten Ausnahmefällen kann der Besuch einer „nicht zuständigen“ Grundschule gestattet werden. Bei der Anmeldung in der zuständigen Grundschule sollten Sie dies mit der Schulleitung besprechen. Der erforderliche schriftliche Antrag (Vordruck) kann erst ab Mitte Februar bis zum Beginn der Osterferien 2016 gestellt werden. Über die Genehmigung entscheidet das Staatliche Schulamt zu einem späteren Zeitpunkt.

Soll ein Kind eine Privatschule besuchen, ist die zuständige Grundschule zu informieren.

Verlauf der Anmeldung in der Schule

Sie kommen mit ihrem Kind zu dem angegebenen bzw. vereinbarten Termin in die Grundschule und bringen mit:

  • Geburtsurkunde (Familienstammbuch)
  • Falls Sie keine schriftliche Aufforderung zur Anmeldung erhalten haben, ist eine Meldebestätigung ihres Wohnsitzes (ggf. Personalausweis) erforderlich.


Bei der ersten Kontaktaufnahme der Kinder und ihrer Eltern mit der Schule wird der Blick auf den Entwicklungsstand der Kinder, vor allem im Hinblick auf ihre sprachlichen Fähigkeiten, gerichtet.

Im Rahmen von kindgerechten Gesprächen, spielen mit einem Kind oder mit einer Gruppe von Kindern wird festgestellt, ob ein Kind sprachlich voraussichtlich in der Lage sein wird, dem Unterrichtsgeschehen in einer ersten Klasse zu folgen und im Unterricht mitarbeiten zu können.

Gemeinsam mit den Eltern wird die Schule Überlegungen anstellen, wie die Zeit bis zum Schuleintritt zur Förderung des Kindes genutzt werden kann. Dabei kann die gelungene Kooperation zwischen Kindertageseinrichtung und Schule hilfreich sein.

Bis zur Einschulung -

Kinder, die noch nicht über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen:
Sie werden auf das Angebot eines schulischen Vorlaufkurses zum Erwerb der deutschen Sprache hingewiesen. Für den Fall, dass die Eltern nach der Schulanmeldung die ihnen angebotenen freiwilligen Maßnahmen zur Förderung der Sprachkompetenz ihres Kindes nicht nutzen sollten und das Kind zum Zeitpunkt der Einschulung noch immer nicht über die für den Eintritt in eine erste Klasse erforderliche Sprachkompetenz verfügen sollte, besteht für die Schulleitung die Möglichkeit der Zurückstellung des Kindes für ein Jahr. In diesem Fall kann die Schule für zurückgestellte schulpflichtige Kinder schulische Sprachkurse anordnen oder den Besuch einer Vorklasse vorsehen.

Kinder mit vermutetem Anspruch auf sonderpädagogische Förderung:

Für diese Kinder werden die erforderlichen Maßnahmen von der Schulleitung der zuständigen Grundschule eingeleitet. Anspruch auf sonderpädagogische Förderung kann in folgenden Förderschwerpunkten bestehen: Lernen, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sprachheilförderung, Hören, Sehen, emotionale und soziale Entwicklung, kranke Schülerinnen und Schüler.

Entscheidung über die Aufnahme:

Wenn ein Anspruch auf sonderpädagogische Förderung in Betracht kommt, wird im Rahmen eines besonderen Verfahrens, in dessen Mittelpunkt ein sogenannter Förderausschuss steht, dieser Anspruch geklärt.
Der Förderausschuss wird von der Schulleitung der Regelschule einberufen. Er hat drei Aufgaben: (1) Empfehlung aussprechen über Art, Umfang und Organisation der sonderpädagogischen Förderung; (2) Vorschläge für den individuellen Förderplan erarbeiten und (3) die Begleitung des Bildungsweges des Kindes sicherstellen.
Dem Förderausschuss gehören mit Stimmrecht an: die Schulleitung, eine Lehrkraft der allgemeinen Schule, eine Lehrkraft des sonderpädagogischen Beratungs- und Förderzentrums (BFZ) oder der zuständigen Förderschule als Vorsitzende oder Vorsitzender im Auftrag des Staatlichen Schulamtes, die Eltern des Kindes und eine Vertretung des Schulträgers, wenn der inklusive Unterricht in der allgemeinen Schule besondere räumliche oder sächliche Leistungen erfordert. Ferner können weitere Fach- und Lehrkräfte mit beratender Stimme hinzukommen. Bei Bedarf kann auch eine schulärztliche oder schulpsychologische Untersuchung stattfinden.
Die Grundlage der Beratungen im Förderausschuss ist eine förderdiagnostische Stellungnahme des zuständigen BFZ, die die Schulleitung im Vorfeld einholt.
Die Empfehlung des Förderausschusses muss immer einstimmig sein. Kann sich der Ausschuss nicht einigen, entscheidet das Staatliche Schulamt.