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Frankfurt weiß was Seniorinnen wünschen

Grünflächenamt und Frauenreferat nahmen die Generation 50plus in den Gender-Blick

Sind Senioren- und Mehrgenerationen-Spielplätze wirklich der letzte Schrei in der Freiflächenplanung oder haben Frauen und Männer in den besten Jahren ganz andere Bedürfnisse? Was brauchen die „best agers“ um sich auf städtischen Frei- und Grünflächen fit und gesund zu halten?

Diesen Fragen wollte die Fachhochschule Wiesbaden und das Frankfurter Grünflächenamt in Kooperation mit dem Gender-Mainstreaming-Team des Frauenreferates auf den Grund gehen. Ergebnis ist die seit Ende 2008 vorliegende bundesweit erste wissenschaftliche Studie zur Freiflächennutzung älterer Menschen.

Durchgeführt wurde diese im Rahmen von Frau Professor Dr. Grit Hottenträger vom Fachbereich Landschaftsarchitektur der FH Wiesbaden. Sie und ihre Mitarbeiterinnen Frau Dipl. Ing. Jessica Jacobi und Frau cand. Ing. Elke Meurer interviewten 180 Frauen und Männer ab 50 Jahren bis zu körperlich und geistig noch fitten Hochbetagten.

Hier, wie auch schon bei einer vorausgegangenen Kooperation der Beteiligten zur Nutzungsuntersuchung der Frankfurter Waldspielparks, zeigt sich, dass durch geschlechterdifferenzierte Betrachtungsweisen im Rahmen des Gender-Mainstreaming-Prozesses der Stadt Frankfurt Unerwartetes zum Vorschein kommt und teure Fehlplanungen vermieden werden können.