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20.07.2012

Tigerkater Iban ist zurück

Sumatratiger Malea und Iban am Ufer, © Zoo Frankfurt, Foto: Marlies Thieme
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(pia) Am Freitag morgens um 7.30 Uhr ist Sumatra-Tiger Iban von seinem neunmonatigen Auslandsaufenthalt in Polen zurückgekehrt. „Der Transport ist gut und völlig unproblematisch verlaufen“, freut sich Zoodirektor Manfred Niekisch.

Gestern Nachmittag hatte Iban die Reise im Zoo Warschau begonnen. Zwei Tierpfleger des Frankfurter Zoos holten ihn ab und brachten ihn in einem Transporter nach Frankfurt. Der Kater war in den vergangenen Wochen schon an die Transportkiste gewöhnt worden, sodass er von selbst in sie hinein ging und nicht betäubt werden musste.

„Auch die Ankunft war völlig stressfrei“, berichtet Niekisch. „Iban lag ganz entspannt in seiner Kiste, und sobald der Schieber hoch ging, lief er in sein altes Gehege im Katzendschungel, als ob er nie weg gewesen wäre“.

Kulturdezernent Felix Semmelroth sagt: „Viele Frankfurterinnen und Frankfurter haben die Auslandsreise unseres Tigers nach Warschau mit Interesse verfolgt und sich über den Nachwuchs der dortigen Tigerdame Ratu gefreut. IBAN hat mit ihr in Warschau drei Jungtiere gezeugt – ein wichtiger Beitrag für die Zoopopulation der Sumatra-Tiger. Wir freuen uns, dass dieser etwas andere interkulturelle Austausch von einem so schönen Erfolg gekrönt wurde“.

In europäischen Zoos leben circa 100 Sumatra-Tiger, die alle zentral in einem Zuchtbuch geführt werden. Mit Hilfe dieses Zuchtbuches werden die Nachzuchten und der Austausch von Tieren zwischen den einzelnen Zoos koordiniert.

„Schon in den nächsten Tagen sind Iban und Malea wieder ganz vereint“, kündigt Niekisch an. Bis dahin können sich die beiden Tiger aber sehen und durch das sogenannte Schmuse-Gitter beschnuppern, eine veterinärmedizinische Vorsichtsmaßnahme. „Die beiden haben sich sofort erkannt und sehr positiv aufeinander reagiert“, so Niekisch.

Der Lebensraum der Tiger (Panthera tigris sumatrae) auf der indonesischen Insel Sumatra schrumpft täglich. „Im Freiland leben nur noch etwa 400 Sumatra-Tiger – eine erschreckend kleine Anzahl“, so Zoodirektor Niekisch. „Deshalb ist jede Nachzucht dieser seltenen Tiere ein wichtiger Beitrag zur Arterhaltung und der Lebensraumschutz vor Ort ein zentrales Anliegen von Zoo und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt (ZGF).“

In europäischen Zoos leben circa 100 Sumatra-Tiger, die alle zentral in einem Zuchtbuch geführt werden. Mit Hilfe dieses Zuchtbuches werden die Nachzuchten und der Austausch von Tieren zwischen den einzelnen Zoos koordiniert.

„Schon in den nächsten Tagen sind Iban und Malea wieder ganz vereint“, kündigt Niekisch an. Bis dahin können sich die beiden Tiger aber sehen und durch das sogenannte Schmuse-Gitter beschnuppern, eine veterinärmedizinische Vorsichtsmaßnahme. „Die beiden haben sich sofort erkannt und sehr positiv aufeinander reagiert“, so Niekisch.

Der Lebensraum der Tiger (Panthera tigris sumatrae) auf der indonesischen Insel Sumatra schrumpft täglich. „Im Freiland leben nur noch etwa 400 Sumatra-Tiger – eine erschreckend kleine Anzahl“, so Zoodirektor Niekisch. „Deshalb ist jede Nachzucht dieser seltenen Tiere ein wichtiger Beitrag zur Arterhaltung und der Lebensraumschutz vor Ort ein zentrales Anliegen von Zoo und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt (ZGF).“