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19.07.2012

Herzliche Grüße zum Ramadan

OB und Integrationsdezernentin rufen Frankfurter zu Offenheit und Verständnis für fastende Muslime auf

(pia) Zum heutigen Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan haben Oberbürgermeister Peter Feldmann und Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg den muslimischen Einwohnern Frankfurts gemeinsam ihre herzlichen Grüße übermittelt. Sie haben dazu aufgerufen, den Feiern und Einladungen muslimischer Gemeinden mit Offenheit zu begegnen und in der Nachbarschaft die Gelegenheit zu suchen, an dieser Zeit gemeinsam Anteil zu nehmen.

Für viele Muslime in Frankfurt hat diese Fastenzeit eine große spirituelle Bedeutung: durch Besinnung und Verzicht soll die Beziehung zu Gott und den Menschen überdacht und intensiviert werden. Die abendlichen Feiern nach Sonnenuntergang sind oft mit Einladungen an Freunde und Familie, an Kollegen und Nachbarn verbunden.

"Wir bitten Nachbarn, Arbeitgeber und Kollegen, die besondere Bedeutung des muslimischen Fastens und den damit verbundenen Tagesablauf zu verstehen. Kommunikation, Austausch und Verständnis sind die Grundlagen für ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion", so Feldmann. Eskandari-Grünberg fügt hinzu: „Indem wir alle der religiösen Besinnung der praktizierenden Muslime in den nächsten vier Wochen verständnisvoll begegnen, tragen wir zu einem Klima des Respekts und der Toleranz in Frankfurt am Main bei."

Stellvertretend für die vielen Einladungen an die Integrationsdezernentin und den Oberbürgermeister werden sie gemeinsam das Fastenbrechen in der Abu-Bakr Moschee am Mittwoch, 8. August, besuchen.

In diesem Jahr beginnt der Ramadan am Freitag, 20. Juli, und endet am Sonntag, 19. August. Eine genaue Zahl der in Frankfurt lebenden Muslime lässt sich nicht angeben. Aus der Bevölkerungsstatistik ergibt sich nach mehrheitlich islamisch geprägten Herkunftsländern eine Zahl von rund 70.000 Menschen. Dies erlaubt jedoch keine Rückschlüsse auf die Religionszugehörigkeit.