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26.06.2012

Archäologisches Museum zeigt Friedberger Bastion wieder

Schematischer Schnitt durch das Verteidigungssystem der Frankfurter Stadtmauer, nach Otto Lindheimer, 1885, © Institut für Stadtgeschichte
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(pia) Das Archäologische Museum nimmt ab Sonntag, 8. Juli, seine Führungen durch die Friedberger Bastion wieder auf - allerdings nur im Außenbereich der frühneuzeitlichen Festungsanlagen. Die im April wegen Sicherheitsbedenken vom Denkmalamt geschlossene unterirdische Kasemattengalerie ist weiter nicht zugänglich.

In 45 Minuten können Führungsteilnehmer sich an insgesamt 20 angebotenen Sonntagsterminen die Geschichte die ab 1628 von Festungsbaumeister Johann Wilhelm Dilich errichtete Stadtbefestigung erläutern lassen. Der besagte, 3,50 Meter breite und 30 Meter lange Abschnitt war erst im Jahr 2009 vom Denkmalamt freigelegt worden und seit Herbst 2011 im Rahmen von Führungen für die Allgemeinheit zu besichtigen.

Andrea Hampel, Leiterin des Denkmalamtes, zum aktuellen Stand bei der Galerie: „Mit Hochdruck arbeiten wir an einer Lösung, um die Kasematten wir allgemein zugänglich zu machen. Leider liegt uns noch kein abschließendes Ergebnis der Gutachten vor. Solange die Galerie nicht unbedenklich betreten werden kann, können wir die Öffnung aber nicht verantworten.“

Führungen können nur nach telefonischer Reservierung unter der Nummer 069/212-35896 gebucht werden: für den 8. und 22. Juli, den 5. und 19. August, den 2., 16. und 30. September, den 14. und 28. Oktober sowie den 4. November. Beginn ist jeweils um 14 und um 15.30 Uhr. Treffpunkt ist vor der Hofzufahrt Bleichstraße 10. Die Teilnahme kostet 3 Euro. Auch Gruppenführungen für bis zu 20 Personen sind nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 069/212-35896 möglich. Sie kosten 60 Euro.