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18.06.2012

Der Blick geht auf zeitgenössisches Bauen

Tag der Architektur: Hochbauamt stellt öffentliche Bauten vor

(pia) Am kommenden Wochenende gibt es für Architekturliebhaber wieder Spannendes zu entdecken: Am 23. und 24. Juni lenkt der zum 18. Mal stattfindende Tag der Architektur den Blick auf das zeitgenössische Bauen. Ob Wohnhäuser, Büros, Industriebauten oder Schulen – bundesweit öffnen Bauherren und Architekten ihre Bauten dem interessierten Publikum und bieten so über 100.000 Besuchern gute Alltagsarchitektur „zum Anfassen“.

Ludwig-Börne-Schule mit plastisch wirkender Fassade © Stadt Frankfurt am Main
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Auswahlkriterium der Jury der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen ist dabei nicht das spektakuläre, große oder teure Bauen, sondern die vielen ästhetischen, gut gelösten und doch kostengünstigen Bauten, die unser Stadtbild mit guter Architektur und Gestaltung prägen.

Da darf die Stadt Frankfurt am Main natürlich nicht fehlen: Wie schon in den vergangenen Jahren wird auch das Frankfurter Hochbauamt Beispiele zeitgemäßen kommunalen Bauens vorstellen. Insgesamt 19 Neubauten aus den Bereichen Schule, Kindertagesstätten, Sport und Kultur wurden zur Präsentation ausgewählt – so viele wie noch nie. Bürgermeister und Baudezernent Olaf Cunitz freut sich über das gelungene Programm: „Die Auswahl der Architektenkammer Hessen mit 19 städtischen Bauten zeigt, dass das Hochbauamt als städtischer Projektsteuerer in allen Bereichen des öffentlichen Bauens Garant für gute und überzeugende Bauaufgaben ist.“

Ein Schwerpunkt des öffentlichen Bauens liegt dieses Jahr auf den zahlreichen Schulerweiterungen, die im vergangenen Jahr für das Schulamt errichtet und eröffnet wurden: Das Spektrum spannt sich von der ins Erdreich eingelassenen und doch lichten Mensa mit großzügiger Freitreppe an der Integrierten Gesamtschule Nordend über die moderne Schwimmhalle der Wöhlerschule bis hin zur Ludwig-Börne-Schule in der Frankfurter Innenstadt mit ihrer plastisch wirkenden Fassade.

Auch zahlreiche Bauten, die im Rahmen des Konjunkturprogramms realisiert wurden, sind für Besucher geöffnet. Mit der Michael-Grzimek-Schule, der Ziehenschule und dem Turnhallenprogramm für Frankfurter Schulen sind auch Gebäude dabei, die für ihre Entwürfe und nachhaltige Bauausführung bereits mit Architekturpreisen ausgezeichnet wurden.

Ein ganz besonderer Bau ist das neue Café im Huthpark, wo der Projektleiter des Hochbauamtes und der beauftragte Architekt gemeinsam über die gelungene Sanierung berichten werden. Sorgsam restauriert, mit Blick für die Details aus der Bauzeit der neuen Moderne der späten 1920er Jahre, wird das Gebäude mit Sicherheit eine attraktive Gastronomieadresse werden. Mit dem Neubau der Valentin-Senger-Schule und der Kindertagesstätte „Eulenberg“ mit ihrer fast schon futuristisch anmutenden Fassade hat die Stadt in die soziale Infrastruktur des neuen Wohngebiets an der Friedberger Warte investiert; auch diese Gebäude stehen zur Besichtigung offen.

Das Besichtigungsprogramm des Hochbauamtes findet sich im Internet unter http://www.hochbauamt.stadt-frankfurt.de, das komplette Programm für Hessen unter http://www.akh.de. Wie immer stehen den interessierten Besuchern Bauherren und Architekten vor Ort für Fachgespräche und Fragen zur Verfügung. Neben den Bauten lockt ein vielfältiges, regional unterschiedliches Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Filmen, Vorträgen und Bürobesichtigungen. Nähere Informationen hierzu stehen ebenfalls unter http://www.akh.de