Logo FRANKFURT.de

18.03.2016

Oberbürgermeister Feldmann trifft Vertreter von Frankfurts Partnerstädten auf der MIPIM

(pia) Der Austausch und die Absprache mit Vertretern von Frankfurts Partnerstädten bei internationalen Branchentreffen wie der Immobilienmesse MIPIM ist Oberbürgermeister Peter Feldmann ein zentrales Anliegen. Auf diese Weise kann die Zusammenarbeit mit den Partnerstädten ein stückweit gestaltet und es können Know-how und innovative Ansätze für Frankfurts Entwicklung generiert werden. Aus diesem Grund nutzte Oberbürgermeister Feldmann den Donnerstag, 18. März auf der MIPIM in Cannes, um sich mit Vertreterinnen und Vertretern von Frankfurts Partnerstädten Birmingham, Budapest, Krakau und Prag zu treffen. Außerdem besuchte er die Kolleginnen und Kollegen am Stand von Frankfurts ältester Partnerstadt Lyon. Die Gespräche dienten dazu, neue oder bereits auf den Weg gebrachte Kooperationen weiter zu entwickeln. So werden Vertreter der Partnerstadt Prag Mitte Mai zu einer Ausstellung im Deutschen Architektur Museum erwartet. Chancellor Libor Hadrava aus Prag betonte, dass der kulturelle Austausch sehr wichtig für seine Stadt ist.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (3.v.r.) spricht auf der Immobilienmesse MIPIM in Cannes mit Balázs Szeneczey (vorn l, Deputy Mayor) und Alexandra Szalay-Bobrovniczky (l, Deputy Mayor) aus der Partnerstadt Budapest, 17. März 2016, © Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH
Dieses Bild vergrößern.

Am Vormittag war Feldmann mit seinem Budapester Kollegen Deputy Mayor Balázs Szeneczey, zuständig für Stadtplanung, verabredet. Gemeinsam erörterten sie nicht nur städtebauliche Großprojekte in Frankfurt und Budapest, sondern diskutierten auch über die Wohnbausituation beider Metropolen sowie aktuelle Fragen der bilateralen Zusammenarbeit. Um den begonnenen Dialog fortzusetzen und gleichzeitig die städtepartnerschaftlichen Verbindungen zwischen Frankfurt und Budapest wieder neu zu beleben, kündigte Feldmann einen offiziellen Antrittsbesuch in der Partnerstadt an der Donau für Ende Juni an. „Ich bin davon überzeugt, dass unsere langjährigen guten Beziehungen einen Beitrag für die europäische Integration leisten und setzte mich dafür gemeinsam mit unseren Freunden in Budapest ein", erklärte Feldmann in diesem Kontext. Abgesprochen wurde bei dem Treffen, einen Schwerpunkt beim Thema Tourismusförderung zu setzen.

Mit den Kollegen von Birmingham und Krakau sprach Feldmann über Projekte im jeweiligen Jubiläumsjahr. Anlässlich des 50. Jahrestags der Verschwisterung mit Birmingham plant Feldmann unter anderem, gemeinsam mit seinem Amtskollegen den sehr erfolgreichen „Frankfurt Christmas Market“ in Birmingham Ende November zu eröffnen. Dieser wird seit 2011 von der Tourismus und Congress GmbH Frankfurt veranstaltet und geht auf eine Initiative im Rahmen der Städtepartnerschaft zurück. Auch die strategische Partnerschaft der Goethe Universität und der University of Birmingham mit Studenten- und Professorenbegegnungen waren Gesprächsthema mit City Councillor John Clancy.

Oberbürgermeister Peter Feldmann trifft auf der Immobilienmesse MIPIM in Cannes Elzbieta Koterba (Deputy Mayor) aus der Partnerstadt Krakau, 17. März 2016, © Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH
Dieses Bild vergrößern.

Mit der Stadt Krakau ist Frankfurt seit März 1990 partnerschaftlich verbunden. Feldmann sprach mit Deputy Mayor Elsbieta Koterba auch hier über die verschiedenen Projekte im Rahmen des Jubiläumsjahrs und man erörterte die Möglichkeiten einer erneuten Zusammenarbeit bei einer Messe in Krakau für die Start up- und Kreativszene im Oktober 2017. Eine ähnliche Kooperation hatte es bereits 2014 im Rahmen der Krakauer Gründermesse „Bitspiration“ gegeben, bei der Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH auf der Krakauer Gründermesse den Wirtschaftsstandort Frankfurt präsentierten und die Studierenden während der Messe wertvolle Erfahrungen für ihren späteren Berufsweg sammeln konnten. „Bei internationalen Messen wie der MIPIM ist es immer lehr- und hilfreich auch Kolleginnen und Kollegen aus Frankfurts Partnerstädten zu treffen. Die jungen Frankfurterinnen und Frankfurter sollen die Möglichkeit haben, selbst die Erfahrung zu machen, wie lohnend und wertvoll internationale Zusammenarbeit ist“, erklärt Feldmann seinen Ansatz.