
07.03.2013
Sparsam: Hochbauamt gab rund eine halbe Million Euro weniger aus als veranschlagt
Planungsdezernent Olaf Cunitz lobt Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Kostendisziplin
(pia) Die aktuelle Liste der Bauabrechnungen, die mit dem Magistratsbericht M 38 veröffentlicht wurde, beinhaltet drei vom Hochbauamt begleitete Projekte, die mit Minderkosten von insgesamt rund einer halben Millionen Euro abgeschlossen haben. Das gibt Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz Anlass zur Freude: „Es belegt deutlich, dass im Hochbauamt Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Kostendisziplin einen sehr hohen Stellenwert genießen.“
Es handelt sich dabei um die Sanierung der Heizzentrale der Georg-Büchner-Schule, der Kindertagesstätte 114 im Schweinfurter Weg 78 und der naturwissenschaftlichen Fachklassen der Eduard-Spranger-Schule. Bei den Arbeiten in der Georg-Büchner-Schule konnten die Minderkosten in erster Linie durch günstige Ausschreibungsergebnisse erreicht werden. Die für „Unvorhergesehenes“ veranschlagten Mittel wurden nicht benötigt. Damit blieben die tatsächlichen Kosten um 210.828,20 Euro oder rund 32 Prozent unter den veranschlagten 655.000 Euro.
Ähnliches gilt für die Kita 114: Die Minderausgaben ergaben sich durch günstige Ausschreibungsergebnisse und dadurch, dass einige Maßnahmen im Außenbereich nicht durchgeführt wurden beziehungsweise kleiner ausgefallen sind. Außerdem wurden ebenfalls veranschlagte Mittel für „Unvorhergesehenes“ nicht in Anspruch genommen. Die Minderkosten beliefen sich bei diesem Projekt auf 148.914,39 Euro oder rund 14 Prozent unter dem bewilligten Betrag von 1.095.000 Euro. Bei der Eduard-Spranger-Schule ergaben sich geringere Kosten durch kostengünstige Ausführungen bei den Tischler-, Rollladen-, und Rohbauarbeiten sowie durch niedrigere Honorarkosten für Architekten und Ingenieure. Damit blieben die Kosten um 136.720,46 Euro oder rund 20 Prozent unter den veranschlagten 680.000 Euro.
„Das sind bei diesen Projekten insgesamt Einsparungen von rund einer halben Million Euro – damit wird deutlich, dass Qualität, Nachhaltigkeit und Kostenbewusstsein einen unverzichtbaren Dreiklang bei den öffentlichen Bauten der Stadt Frankfurt bilden“, urteilt Planungsdezernent Cunitz.


