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12.02.2013

Wohnen, Verkehr und Umwelt sind die Top-Themen der Frankfurter

Vorschlagen oder kommentieren: Endspurt beim Bürgerhaushalt 2014

(pia) Drei Wochen lang konnten die Bürger beim zweiten Frankfurter Bürgerhaushalt unter dem Motto „Frankfurt fragt mich“ ihre Ideen einbringen. Die Gelegenheit wurde genutzt, so dass nun 1.283 Vorschläge vorliegen, die noch bis Sonntag, 17. Februar, auf der Internetseite http://www.ffm.de von allen Frankfurtern bewertet werden können.

Wie beim letzten Bürgerhaushalt entfallen die meisten Vorschläge auf den Bereich Wohnen, Verkehr und Umwelt (715 Vorschläge). Die weiteren Schwerpunkte sind Bildung, Gesundheit und Soziales (163 Vorschläge), Verwaltung und Finanzen (157 Vorschläge), Kultur und Sport (131 Vorschläge), Ordnung und Sicherheit (109 Vorschläge) und Sonstiges (8 Vorschläge). Neben Ausgabevorschlägen wurden auch 338 Sparvorschläge eingereicht.

Auf der Website des Bürgerhaushalts können nicht nur Vorschläge eingereicht und bewertet werden, sondern es besteht auch die Möglichkeit, Vorschläge zu kommentieren, wodurch sich zu zahlreichen Vorschlägen lebhafte Diskussionen ergeben haben. Besonders viele Kommentare entfallen beispielsweise auf die Vorschläge „Grundschulsozialarbeit an Schulen“, „Schulcontainer verbessern“, „Ein Seniorenwohnheim für Schwanheim/Goldstein“, „Bürgerhaushalt“ oder „Hundesteuer senken“.

Für den Bürgerhaushalt ist neben der Vielzahl von Vorschlägen von wesentlicher Bedeutung, dass viele Teilnehmer die Möglichkeit der Bewertung nutzen, so dass die Wünsche und Vorstellungen der Bürger möglichst deutlich werden. Die 100 auf der Internetseite des Bürgerhaushalts am besten bewerteten Vorschläge werden am 27. April beim Bürgerforum diskutiert und bewertet. Der Teilnehmerkreis des Bürgerforums setzt sich zusammen aus Frankfurtern, die an der ersten Beteiligungsphase teilgenommen und ihr Interesse an der Teilnahme am Bürgerforum geäußert haben. Eine Bewerbung um die Teilnahme am Bürgerforum ist auf der Internetseite http://www.ffm.de weiterhin möglich, alternativ auch per Brief oder Telefon.

Schließlich werden die 100 am besten bewerteten Vorschläge mit den Ergebnissen der Online-Beratungsphase und des Bürgerforums sowie fachlichen Stellungnahmen der Verwaltung der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt, die dann entscheidet, welche Vorschläge umgesetzt werden sollen.