
11.02.2013
Die Gesundheitsdezernentin empfiehlt: ,Ruhig mal aufs Händeschütteln verzichten‘
Die Grippewelle hat Frankfurt erreicht
(pia) Impfen und richtiges Händewaschen – das sind die wirksamsten Maßnahmen, sich vor einer Grippe zu schützen. Zurzeit haben Grippeviren Hochkonjunktur – auch in Frankfurt. Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig empfiehlt deshalb: „Häufiges und gründliches Waschen der Hände mit Seife ist ein gutes Mittel, die Infektionswahrscheinlichkeit deutlich zu senken. Auch Abstandhalten zu anderen, bei der Begrüßung aufs Händeschütteln zu verzichten und außerdem häufiges Lüften von Wohn- und Arbeitsbereichen sind hilfreich.“
Die echte Grippe oder Influenza verursacht in Deutschland einige Millionen Erkrankungen mit durchschnittlich 4.000 Todesfällen, dies entspricht etwa der Zahl der Verkehrstoten. Die beste Vorbeugung ist die Schutzimpfung in Verbindung mit einfachen Hygienemaßnahmen. In Hessen wird die Impfung für alle Personen nach dem sechsten Lebensmonat empfohlen. Besonders wichtig ist sie aber bei medizinischem Personal und Personen mit stark erhöhtem Risiko, sich oder andere anzustecken. Auch für Menschen, die besonders gefährdet sind, schwer an der Grippe zu erkranken - zum Beispiel Personen ab dem 60. Lebensjahr, Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch Atemwegserkrankungen oder andere Grundleiden und Schwangere - ist eine Impfung empfehlenswert.
Die Influenza ist eine Erkrankung, die hauptsächlich in der kalten Jahreszeit auftritt. Auch jetzt ist die Impfung gegen Grippe sowohl für Kinder als auch für Erwachsene noch sinnvoll. „Unser Immunsystem hat jetzt noch Zeit, Antikörper zu bilden und sich auf den aktuellen Grippevirus einzustellen“, sagt Rosemarie Heilig, „die Schutzimpfung tut kaum weh und man schützt damit nicht nur sich selbst, sondern auch die Familie, Kollegen und andere Menschen vor Ansteckung.“
Unter http://www.frankfurt.de, Stichwort „Kommunaler Influenzapandemieplan - Update 2012“, können sich Bürger ebenso wie die Fachöffentlichkeit in acht Sprachen über die Vorbeugemaßnahmen informieren.



