
21.01.2013
Bürgermeister Cunitz bringt neuen Bebauungsplan auf den Weg
In Bonames soll ein neues Wohngebiet entstehen
(pia) Für das Gebiet innerhalb des nordöstlichen Randes des Ben-Gurion-Rings in Bonames soll ein Bebauungsplan aufgestellt werden, um Planungsrecht für ein Allgemeines Wohngebiet zu schaffen. „Ziel ist die Planung eines durchgrünten Wohngebietes, das an bestehende Wohngebiete im Westen, Süden und Osten anknüpft“, erläutert Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz. „Die Wiedernutzung der bisher fast vollständig versiegelten Flächen eines aufgegebenen Verwaltungsstandortes trägt zum schonenden Umgang mit Ressourcen bei.“ Dort können zukünftig voraussichtlich zwischen 250 und 300 Wohnungen entstehen. Die entsprechende Magistratsvorlage zum Bebauungsplan Nr. 894 „Ben-Gurion-Ring“ hat Planungsdezernent Cunitz in diesen Tagen bereits unterzeichnet und in den Geschäftsgang gegeben. Sie bedarf noch der Zustimmung des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung.
„Da wir in Frankfurt weiterhin mit einem deutlichen Bevölkerungswachstum rechnen, soll der Bebauungsplan einen Beitrag zur Bedarfsdeckung von Wohnbaugrundstücken leisten“, sagt Bürgermeister Cunitz. Entlang des Ben-Gurion-Rings ist eine vier- bis fünfgeschossige Blockrandbebauung mit Geschosswohnungsbau vorgesehen. Die Hauptwohnrichtung mit Balkonen und Dachgärten orientiert sich nach Süden und Westen zum ruhigen Blockinnenbereich. Die innere Erschließung erfolgt über eine neu zu schaffende Straße, die im Osten und im Norden an den Ben-Gurion-Ring anschließt. Westlich des Geltungsbereiches befinden sich ein Park und ein Weiher. Diese Grün- und Freiflächen sollen ihre Fortsetzung im Planungsgebiet finden. Im Blockinnenbereich sind zwei- bis dreigeschossige Gebäude mit Gärten und Dachgärten geplant, die unterschiedliche Wohnformen ermöglichen.
Das Gebiet ist über den Ben-Gurion-Ring erschlossen. Es liegt in fußläufiger Entfernung zur Stadtbahnstation Bonames-Mitte, an der die Stadtbahnlinien U2 und U9 verkehren und ist zudem mit einer städtischen Buslinie erschlossen. Für den Individualverkehr ist die etwa anderthalb Kilometer entfernte Anschlussstelle Nieder-Eschbach der Autobahn A 661 über das Straßennetz Berner Straße und Züricher Straße gut zu erreichen. Auch Nahversorgungsmöglichkeiten sind in der näheren Umgebung vorhanden. „Das Gebiet bietet somit gute Voraussetzungen, um den bestehenden Wohnstandort am Ben-Gurion-Ring zu arrondieren und einen Beitrag zur Entwicklung von neuem Wohnbauland zu leisten“, ist Bürgermeister Cunitz überzeugt.
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