
18.01.2013
LEG-Preis 2012 für Klima-Konzepte für die Konstablerwache
Bürgermeister Olaf Cunitz verleiht Auszeichnung in Berlin
(pia) Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz hat den LEG-Preis 2012 am Donnerstagabend in der Hessischen Landesvertretung in Berlin verliehen. Der Förderverein der Landes- und Stadtentwicklungsgesellschaften e.V. vergibt den Preis bereits seit über 40 Jahren im Zwei-Jahres-Turnus für herausragende planerische Konzepte. Der Ideenwettbewerb richtet sich an Studierende der Fachrichtungen Architektur, Stadt- und Raumplanung, Landschafts- und Umweltplanung, Geographie, Soziologie und Immobilienwirtschaft.
„Der LEG-Preis ist nicht nur seit Jahrzehnten ein anerkannter und renommierter Förderpreis, sondern er leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Baukultur in Deutschland und behandelt dabei immer ein hochaktuelles Thema“, sagte Bürgermeister Cunitz in seiner Ansprache. „Dabei war die Aufgabenstellung 2012 ganz besonders anspruchsvoll.“ Unter dem Titel „KLIMA WANDELT STADT" wurden Ideen, städtebauliche Konzepte und Strategien für die Klimaanpassung in den Städten gesucht. „Eine Großstadt wie Frankfurt braucht eine klimagerechte Stadtentwicklung, da in erster Linie die Städte von den Folgen der Klimaerwärmung am härtesten getroffen werden“, führte Cunitz aus.
Die Wettbewerbsteilnehmer konnten sich drei verschiedenen Quartierstypen der Stadt Frankfurt am Main widmen, die bereits heute von klimatischen Veränderungen in Folge des Klimawandels betroffen sind: die Konstablerwache als innerstädtischer Platz mit einer Bebauung der 50er und 60er Jahre, das Bankenviertel mit Hochhauscluster oder der Frankfurter Zoo als Grünanlage mit umliegender gründerzeitlicher Bebauung. Von den insgesamt 21 Teilnehmer-Teams wählten 19 das Wettbewerbsgebiet Konstablerwache, nur je ein Team das Gebiet um den Frankfurter Zoo und das Bankenviertel. Alle fünf Preisträger beschäftigten sich mit der Konstablerwache. Sie erhalten jeweils 2.000 Euro Preisgeld.
Es handelt sich hierbei um folgende planerische Konzepte: „La Guardina Di Constabile“ von Florian Husemeyer und Corinna Fischer aus Darmstadt, „Klima leben“ von Jonas Hellenschmidt, Sebastian Mack und Benedikt Möhler aus Wiesbaden, „Konstabler Rasen – Ein Ort zum hinpflanzen“ von Anton Sahler und Johannes Nöbel aus Frankfurt, „Konstablerwache – Tor zur Stadt“ von Jonathan Keune und Steffen Wörsdörfer aus Kassel sowie „Stadtoase“ von Karolin Kegel und Caroline Wachtel aus Darmstadt.
Unterstützt wird der LEG-Preis 2012 durch die Initiative Architektur und Baukultur des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und den Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V.. Die ausgezeichneten Arbeiten werden vom 29. Januar bis zum 1. März 2013 im Foyer des Planungsdezernates in Frankfurt ausgestellt.



