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07.01.2013

Deutsche Avaya-Firmenzentrale bleibt in Frankfurt

Stadtrat Frank lobt die Entscheidung, am Traditionsstandort festzuhalten

(pia) „Wir sind sehr froh über die Entscheidung von Avaya, dem traditionsreichen Standort Frankfurt treu zu bleiben“, äußerte sich Stadtrat Frank über den Umzug des Telekommunikationsunternehmens. „Frankfurt braucht erfolgreiche Weltkonzerne wie Avaya, denn die wirtschaftliche Stärke unserer Stadt erwächst aus der vielfältigen Struktur, und für international wachsende Konzerne mit hoher Kundenorientierung ist der Standort ideal“, so der Wirtschaftsdezernent. Die Stadt werde auch zukünftig daran arbeiten, die guten Rahmenbedingungen für weltweit tätige Konzerne zu verbessern.

Das US-amerikanische Telekommunikationsunternehmen wird seine Deutschlandzentrale mit rund 450 Mitarbeitern voraussichtlich Mitte des Jahres von der Kleyerstraße in die Theodor-Heuss-Allee in der City-West verlagern. Die Wirtschaftlichkeit des Standorts, die verkehrliche Erreichbarkeit und das Umfeld für die Mitarbeiter seien für Avaya von zentraler Bedeutung, erläuterte Walter Denk, Vorsitzender der Geschäftsführung der Avaya GmbH & Co. KG. Stadtrat Frank hatte 2012 mehrfach Gespräche mit dem Unternehmen geführt.

Avaya hatte im Jahr 2004 den Telekommunikationskonzern Tenovis übernommen, der ursprünglich 1899 als Deutsche Privat Telephon Gesellschaft H. Fuld & Co in Frankfurt gegründet worden war und zu der beachtlichen Industrieentwicklung des Gallus im frühen 20. Jahrhundert beigetragen hatte. Die Informations- und Telekommunikationsbranche trägt heute maßgeblich zu Wirtschaftskraft und Beschäftigung in der Stadt bei.

Avaya ist ein weltweit führender Anbieter von Kommunikationssystemen. Dazu gehören Lösungen für Unified Communications (UC), Contact Center, Datennetze und Dienstleistungen, die sowohl über Avaya direkt als auch über Vertriebspartner erhältlich sind. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 17.500 Mitarbeiter in 54 Ländern und verzeichnet 100 Millionen Benutzer. Avaya erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2011/12 umgerechnet rund 5,1 Milliarden US-Dollar Umsatz.