Logo FRANKFURT.de

07.12.2012

Stadt verkauft zwei Baugrundstücke am Rebstock

Bürgermeister Cunitz freut sich über zusätzliche Flächen für Wohnungen

(pia) Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat in seiner heutigen Sitzung dem Verkauf zweier Grundstücke im Rebstock-Areal zugestimmt. Sie umfassen jeweils etwa 4.800 Quadratmeter und befinden sich im Baufeld 6.1 und im Baufeld 7.1, also zwischen der Leonardo-da-Vinci-Allee und dem geplanten Lindberghplatz. „Damit können diese Flächen nun in erster Linie mit Wohnungen bebaut werden“, sagt Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz.

Hintergrund der Verkäufe ist, dass nach einem Schiedsurteil aus dem Jahr 2010 die Stadt die beiden Baufelder übernehmen musste. Für die Fläche im Baufeld 6.1 wurde ein Kaufpreis von 10,2 Millionen Euro vereinbart, für die Fläche im Baufeld 7.1 8,5 Millionen Euro. „Im Baufeld 7.1 hat sich der Käufer darüber hinaus vertraglich verpflichtet, einen für das Gebiet dringend notwendigen Lebensmitteleinzelhandel zu realisieren“, berichtet Planungsdezernent Cunitz. „Zudem verfolgt die Gesellschaft die Errichtung von Mietwohnungen anstatt von Eigentumswohnungen, was im Hinblick auf eine sozial ausgewogene Belegung des Gebietes vorteilhaft ist.“ In beiden Fällen wurde eine Anpassungsklausel für Mehr- beziehungsweise Mindergeschossfläche vereinbart.

Zur besseren Vermarktung der Grundstücke im Baugebiet Rebstock hatte die Stadtverordnetenversammlung bereits im Jahr 2005 eine vermarktungsfördernde Flexibilisierung für die städtischen Grundstücke beschlossen und die Festlegungen von Mindestverkaufspreisen war aufgehoben worden. Der Verkauf der Wohnbaugrundstücke im Baugebiet Rebstock erfolgt durch die Rebstock Projektgesellschaft mbH. Über die Angemessenheit der hierbei erzielten Verkaufspreise entscheidet bei städtischen Grundstücken der Magistrat auf der Grundlage eines Verkehrswertgutachtens des Gutachterausschusses für Grundstückswerte der Stadt Frankfurt am Main im jeweiligen Einzelfall.