Logo FRANKFURT.de

31.10.2012

Stabile Vermögenslage trotz schwieriger Bedingungen

Stadtkämmerer Becker stellt Konzernabschluss 2011 vor

(pia) Zum dritten Mal hat Stadtkämmerer Uwe Becker den Konzernabschluss der Stadt Frankfurt vorgelegt, der die Sicht auf die gesamtstädtische Vermögens-, Ergebnis- und Finanzlage einschließlich der ausgegliederten Gesellschaften und Sondervermögen ermöglicht.

Uwe Becker betonte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz, dass trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen die gesamtstädtische Vermögenslage äußerst stabil sei. Demnach erhöhte sich das Anlagevermögen im Jahr 2011 auf Grund des gestiegenen Investitionsvolumens auf 19,9 Milliarden Euro. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten stiegen nur unwesentlich auf 7,6 Milliarden Euro. Gegenüber dem Jahresergebnis der Kernverwaltung liegt das Konzernjahresergebnis um 121,8 Millionen Euro besser. Dies ist insbesondere auf die Gewinne aus den Teilkonzernen Mainova, Messe, ABG und FES zurückzuführen. Insgesamt ist ein Konzernjahresfehlbetrag von 204,3 Millionen Euro entstanden. Das Eigenkapital beträgt zum Ende des Jahres 9,1 Milliarden Euro, erläuterte der Stadtkämmerer.

Die Finanzlage war 2011 dadurch geprägt, dass der laufende "Cash Flow" nur zu einem Teil dazu beitrug, das hohe Investitionsvolumen zu finanzieren. "Auf Grund der vorhandenen liquiden Reserven", so Uwe Becker, "konnte die Ausweitung der Kreditverbindlichkeiten 2011 noch vermieden werden". Allerdings sei zu erwarten, dass die auch in Zukunft verstärkten Investitionstätigkeiten zu einem Anstieg der Gesamtverschuldung führen werden.

"Der Erhalt und Ausbau unserer attraktiven und leistungsfähigen Infrastruktur für die Bürger und die hier ansässigen Unternehmen bleibt oberstes Ziel", betonte Becker. Sowohl das hohe Investitionsvolumen der vergangenen Jahre als auch die zukünftig geplanten Investitionen insbesondere im Bereich Kinderbetreuung und Verkehr seien ein Beweis dafür, so der Stadtkämmerer.