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26.10.2012

Mobilitätsmanagement macht Schule

traffiQ stellt EU-Partnern das Mobilitätsmanagement im Industriepark Höchst vor

(pia) Delegationen aus Maribor (Slowenien) und Thessaloniki (Griechenland) hatten sich im Oktober zum Studienbesuch bei traffiQ, der Nahverkehrsgesellschaft der Stadt Frankfurt, eingefunden, um sich über das Mobilitätsmanagement im Industriepark Höchst zu informieren: "Wie wurde der Kontakt zu den Unternehmen im Industriepark Höchst hergestellt und wie läuft die Zusammenarbeit? Welche Mobilitätsmanagement-Maßnahmen wurden im Industriepark bereits umgesetzt und welche sind noch angedacht?"

Einen Tag lang stand das Mobilitätskonzept für den Industriepark Höchst im Mittelpunkt, das von traffiQ gemeinsam mit Infraserv Höchst entwickelt wurde. Während vormittags Experten von traffiQ ihre Vorgehensweise bei der Konzeptentwicklung schilderten, wurde die Besuchergruppe nachmittags vom Leiter der Standortplanung der Infraserv Höchst, Marduk Krohn, im Industriepark empfangen, um den Erfahrungsaustausch fortzusetzen.

Beeindruckt waren die Besucher nicht nur von den bereits umgesetzten Projekten wie Fahrradausleihe und digitaler Fahrplananzeige, sondern auch von der Größe des Industrieparks, der auf über vier Quadratkilometern mehr als 90 Unternehmen und 22000 Mitarbeitern Platz bietet. Die in Frankfurt gesammelten Erfahrungen möchten die Delegationen auf große Industriegebiete bei sich übertragen, um so den motorisierten Individualverkehr in den Industriezonen einzudämmen.

Ermöglicht wird dieser europäische Erfahrungsaustausch zur nachhaltigen Mobilität durch das EU-Projekt "Involve", in dem zwölf europäische Partner gemeinsam zum Thema arbeiten. "Involve" wird durch den Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) kofinanziert.

Bereits Anfang Oktober war eine kleine Expertengruppe von traffiQ bei den niederländischen Projektpartnern in Roermond zu Gast, um dort mehr über Schulung und Einsatz von betrieblichen Mobilitätsberatern zu erfahren und um sich über neue Kooperationsformen zwischen öffentlichem und privatem Sektor bei der Organisation nachhaltiger Mobilität zu informieren.