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22.10.2012

'Markt' und 'Hinter dem Lämmchen' erschließen die Altstadt

Magistrat schlägt zwei historische Straßennamen für das Dom-Römer-Areal vor

(pia) Der Magistrat schlägt in Abstimmung mit der DomRömer GmbH vor, die zwei zentralen Straßen des entstehenden Dom-Römer-Areals nach historischem Vorbild zu benennen: „Markt“ und „Hinter dem Lämmchen“.

Daher soll der Verlauf der Straße „Markt“ an die Grenzen der entstehenden Altstadtbebauung angepasst werden und den ehemaligen Hühnermarkt mit einschließen. Die Straße zwischen „Markt“ und „Braubachstraße“ soll „Hinter dem Lämmchen“ heißen. Der Namensvorschlag benötigt noch die Zustimmung des zuständigen Ortsbeirates 1.

„Mit der Benennung wird auf die vor der Zerstörung der Altstadt bestehenden Straßennamen zurückgegriffen. Damit knüpfen wir nicht nur baulich, sondern auch sprachlich an die historische Altstadt an“, sagt Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz. „Es ist aber möglich, dass durch historische Straßennamensschilder mit dem Zusatz ‚ehemalige‘ auf weitere historische Straßennamen hingewiesen wird“. Dafür kämen die Bezeichnungen „Nürnberger Hofgäßchen“, „Neugasse“, „Rebstock-Hof“, „Hühnermarkt“, „Lange Schirn“, „Tuchgaden“ und „Höllgasse“ in Frage, ergänzt Cunitz.

Weitere Informationen zur altstadttypischen Bebauung zwischen Dom und Römer sowie Schirn und Braubachstraße gibt es im Internet unter http://www.domroemer.de .