
12.10.2012
Es fehlt an Zimmern für Studierende
Gemeinsamer Aufruf für günstigen Wohnraum
(pia) Zusammen mit Werner Müller-Esterl (Präsident der Frankfurter Goethe-Universität) und Konrad Zündorf (Geschäftsführer des Studentenwerks Frankfurt) richtet sich Oberbürgermeister Peter Feldmann mit einem Appell an die Bürger.
"Frankfurt ist ein internationaler Handelsplatz, ein globaler Finanzort und ein intellektuelles Zentrum Deutschlands. Deshalb ist die Stadt dringend auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen. Umso erfreulicher ist es, dass immer mehr Jugendliche eine Hochschulreife erwerben – in Hessen sind es fast 50 Prozent eines Geburtenjahrgangs. Die Studienanfänger zieht es besonders nach Frankfurt. Doch so weltoffen die Stadt ist, es fehlt ihr an preisgünstigen Zimmern, um den jungen Menschen eine Perspektive zu geben.
In diesem Wintersemester sind allein an der Goethe-Universität 43.000 Studierende eingeschrieben; stadtweit sind es 55.000. Nur drei Prozent finden hier eine günstige Bleibe in den Wohnheimen des Studentenwerks. Selbst vergleichbar teure Universitätsstädte wie München können immerhin zehn Prozent ihrer Studierenden preiswert unterbringen. Neue Projekte in Frankfurt sind zwar in Planung, darunter der Bau eines Wohnheims an der Hansaallee, sie kommen jedoch mangels öffentlicher Finanzierung nur schleppend voran. Die klugen Köpfe dürfen Frankfurt nicht verloren gehen." Daher rufen der Oberbürgermeister der Stadt, Peter Feldmann, der Präsident der Goethe-Universität, Werner Müller-Esterl sowie der Leiter des Studentenwerks, Konrad Zündorf, die Bürger auf, Studierenden preisgünstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen: "Setzen Sie sich für die Jugend ein, das ist unsere Zukunft."
Wer Wohnraumangebote machen möchte, kann sich unter Telefon 069/798-23050, Fax 069/798-34909 und per E-Mail an servicecenter@studentenwerkfrankfurt.de melden oder das Angebot direkt im Internet unter http://www.wohnraum-gesucht.de einstellen.



