
04.10.2012
'Tsororo' und 'Kalusho' sind den Winter über in Frankfurt zu sehen
Nashorn-Transport auf das Frühjahr 2013 verschoben
(pia) Die beiden Spitzmaulnashörner "Tsororo" und "Kalusho" bleiben den Besuchern im Zoo Frankfurt den Winter über doch noch erhalten. Ihre Reise nach Afrika, in das Mkhaya Schutzgebiet in Swasiland, wurde aus logistischen Gründen auf das Frühjahr 2013 verschoben. In Kooperation mit der Organisation "Back to Africa" sollen die Tiere nach Afrika gebracht werden, um dort im Sinne des Artenschutzes für Nachwuchs zu sorgen.
Zwei so große und schwere Tiere auf eine lange Reise zu schicken, ist ein enormer logistischer und personeller Aufwand. Viele Rädchen nicht nur in Deutschland, sondern auch bei den Empfängern in Afrika, müssen perfekt ineinander greifen und auch die Vorbereitung der Tiere ist eine durchgeplante Herkulesaufgabe. "Uns war klar, dass die nach außen sehr robust wirkenden Nashörner sehr empfindsam sind, sobald eine Änderung in ihrer gewohnten Umgebung passiert", erläutert Zoodirektor Manfred Niekisch die Transportvorbereitungen. Durch eine Verzögerung bei der Logistik verschiebt sich der Zeitplan nun so, dass der Transport nicht wie geplant Mitte Oktober stattfinden kann. Dies wäre aber für dieses Jahr der spätmöglichste Termin gewesen, denn, so Niekisch: "Die Außentemperaturen werden jetzt schnell niedriger, sodass wir eine Reise der kälteempfindlichen Tiere in diesem Jahr nicht mehr verantworten können." Als Angehörige der Unterart "minor" gehören die beiden Frankfurter Spitzmaulnashörner zu einer der am meisten bedrohten Tierarten überhaupt.



