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28.09.2012

17 Gemeinden öffnen ihre Pforten

Integrationsdezernentin Eskandari-Grünberg lädt zum 'Tag der offenen Moschee'

(pia) Die Frankfurter Moscheen öffnen am Tag der Deutschen Einheit ihre Pforten für Besucher. Siebzehn Gemeinden laden zu Besichtigungen, Gesprächen und Vorträgen ein. In einigen Moscheen ist es möglich, das Mittagsgebet oder das Nachmittagsgebet zu beobachten. Die Gemeinden freuen sich über eine rege Beteiligung.

„Gerade in diesem Jahr möchte ich alle Frankfurter ausdrücklich ermutigen, diese Einladung von Frankfurter Gemeinden anzunehmen“, so Integrationsdezernentin Eskandari-Grünberg. „Nach den letzten Wochen gibt es nicht nur einigen Gesprächsbedarf – über ein Video, Karikaturen, gewalttätige Ausschreitungen, über Meinungsfreiheit und die Achtung religiöser Überzeugungen. Es gilt insbesondere auch, unseren gegenseitigen Respekt zu unterstreichen und uns von radikalen Kleingruppen und plumper Provokation abzugrenzen. Wir wollen sichtbar machen, dass wir zueinander gehören.“

Der 3. Oktober als „Tag der offenen Moschee" geht auf eine im Jahr 1997 gestartete Initiative des Zentralrats der Muslime in Deutschland zurück und hat sich im Jahreskalender der Bundesrepublik inzwischen fest etabliert. Bundesweit werden bis zu tausend Moscheen ihre Pforten öffnen, es werden mehr als 100.000 Besucher erwartet. Der bewusst gewählte Zeitpunkt am Tag der Deutschen Einheit soll das Selbstverständnis der Muslime als Teil der deutschen Einheit und ihre Verbundenheit mit der Gesamtbevölkerung zum Ausdruck bringen.

Eine Liste mit den Adressen der beteiligten Frankfurter Moscheen sowie Informationen über Orte, Zeiten, Programm und Ansprechpartner finden sie in der beigefügten PDF-Datei.