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30.08.2012

Der Dichter und das Geld

Frankfurter Goethe Festwoche vom 13. bis 23. September

(pia) Die Frankfurter Goethe Festwoche 2012 ist gestartet und läuft noch bis zum 23. September. Sie widmet sich dem Thema „Goethe und das Geld“. Für dieses Thema ist Frankfurt als die deutsche Finanzmetropole und Geburtsstadt Goethes der ideale Ort.

Aktualität Goethes

Kulturdezernent Felix Semmelroth begrüßt das Thema der diesjährigen Goethe Festwoche: „Es gehört nicht zum Allgemeinwissen, aber Goethe hat sich zeit seines Lebens mit dem monetären System und den wirtschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit auseinandergesetzt. Ich freue mich, dass wir mit dem breiten und interdisziplinären Festwochenprogramm an die aktuelle Diskussion der Finanzkrise anknüpfen und damit einmal mehr die Aktualität Goethes für unsere Zeit unterstreichen.“

Ein Thema - viele Orte

Drei große Ausstellungen zeigen das Frankfurter Goethe-Haus/Freies Deutsches Hochstift, das Institut für Stadtgeschichte und das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank. Das Schauspiel Frankfurt eröffnet die Spielzeit mit dem Programmschwerpunkt zum Thema der Frankfurter Goethe Festwoche 2012 und zeigt Faust I und II. Auch hr2-kultur widmet sich während der kompletten Festwoche dem Thema mit Gesprächen, Hörspielen, Features und Musik. Zahlreiche Kolloquien, Vorträge und Diskussionen zu Goethes Aktualität in Bezug auf die Finanzkrise gibt es im Literaturhaus Frankfurt, Schauspiel Frankfurt und im Institut für Bankhistorische Forschung. Das Deutsche Filmmuseum zeigt drei Verfilmungen des Faust aus über 80 Jahren Filmgeschichte, und im Jüdischen Museum Frankfurt gibt es eine Kabinettausstellung der Umrisszeichnungen zu Goethes „Hermann und Dorothea“ des Malers Moritz Daniel Oppenheim.

Bronze-Statue von Johann Wolfgang von Goethe, © Stadt Frankfurt am Main
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Kooperatives Vorgehen

Bei der Frankfurter Goethe Festwoche handelt es sich um ein kooperatives Vorhaben, es gibt keinen künstlerischen Leiter. Die einzelnen Veranstaltungen werden von den beteiligten Kulturinstitutionen entwickelt und organisiert. So sind dieses Mal Veranstaltungen des Schauspiels und des Goethe-Hauses, des Literaturhauses und hr2-kultur, des Instituts für Stadtgeschichte und des Jüdischen Museums sowie von Filmmuseum, Geldmuseum der Deutschen Bundesbank, vom Frankfurter Autoren Theater, vom Institut für Bankhistorische Forschung und vom Kulturamt zum Festival gebündelt.