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13.08.2012

Lucas mit sieben Weltpremieren

35. Kinderfilmfestival wartet auf mit tobenden Trickfiguren, prominenten Schauspielern und der Stimme aus Harry Potter

(pia) Auf dem 35. Lucas Filmfestival vom 2. bis 9. September in Frankfurt werden sieben Weltpremieren bezeigt: Fünf Lang- und zwei Kurzfilme werden erstmals vor öffentlichem Publikum gezeigt. Im Wettbewerb Langfilm feiert der Film "Clara und das Geheimnis der Bären" (Schweiz/Deutschland, R: Tobias Ineichen) seine Premiere. Besetzt mit dem mehrfach ausgezeichneten Schweizer Schauspieler Roeland Wiesnekker und Elena Uhig, die etwa in "Alles auf Zucker" von Daniel Levy mitgewirkt hat. Auch der Film "Der Wettbewerb" von Kaghaz-E Khoroos Neshan(Iran 2012, R: Maryam Milani) ist erstmals auf einer Leinwand zu sehen. Lucas begrüßt den Hauptdarsteller Shayan Jalalikaramroud, 10 Jahre, und die Regisseurin Maryam Milani zur Weltpremiere. Auch der Regisseur Nila Madhab Panda ist zur Premiere seines Filmes "Jalpari-Die Wüstennixe/The Desert Mermaid" (Indien 2012) in Frankfurt dabei.

Schwedische Trickfiguren erstmals auf der Leinwand

Weitere Premierenfilme sind "Die Abenteuer des Huck Finn" (Deutschland 2012, R: Hermine Huntgeburth) und "Brokiga/Liten Skär och alle sma brokiga"(Schweden 2012, R: Stina Wirsén). Die kleinen Trickfiguren Brokigas kennt in Schweden jedes Kind. Sie stammen aus der Feder der Zeichnerin Stina Wirsén, die ihre Helden jetzt erstmals auf der Leinwand durch lustige Episoden toben lässt. Die Zeichnerin und Regisseurin ist beim Lucas Festival zu Gast. In
einem Workshop zeigt sie, wie die Brokigas laufen lernen. Im Wettbewerb Langfilm laufen außer den Weltpremieren weitere interessante Produktionen aus Schweden und den Niederlanden, ein französischer Animationsfilm und als Novum ein Beitrag aus Israel.

Prominente Stimme aus Harry Potter

Im Wettbewerb Kurzfilm gibt es die Weltpremieren "Erwachen im Morgengrauen/Waking at Dawn"(GB 2012, R: Onyinye Egenti) und "Ich sehe was, was du nicht siehst" (Deutschland 2011/2012, R: Alexandra Nebel) zu sehen. Der Wettbewerb ist in Kurzspielfilm und Kurzanimation unterteilt. In der Kurzanimation "Der Junge in der Blase/The Boy in the Bubble"(Irland 2011/R: Kealan O’Rourke) ist eine bekannte Erzählstimme zu hören: Alan Rickman alias Professor Snape aus Hary Potter.

And the Lucas goes to....

Von Sonntag, 2. September, bis Sonntag, 9. September, zeigt das Festival insgesamt 47 neue herausragende Produktionen aus 24 Ländern: Lang- und Kurzfilme, Trick- und Animationsfilme. Eine Jury aus Kindern und Erwachsenen vergibt den mit 7.500 Euro dotierten Lucas Award "Bester Langfilm" sowie die jeweils mit 3.000 Euro dotierten Preise für den besten Kurzfilm und den besten animierten Kurzfilm. Lucas lobt 2012 erstmals zusätzlich einen Jugendfilmpreis aus. Außerdem wird der Preis der European Children’s Film Association (ECFA) vergeben. Über ihn entscheiden drei Filmexperten aus Europa. Jedes Jahrwählen die Zuschauer darüber hinaus ihren Favoriten für den Lucas Publikumspreis.

Erstmals auch Spielort in Offenbach

Das junge Publikum bekommt bei Lucas Einblick in die Lebenswelten von Kindern in anderen Kulturen. Die Festivalfilme beleuchten Alltag, Ziele und Wünsche, aber natürlich auch die Hürden und Hindernisse des Lebens. Alle Filme werden in Originalsprache gezeigt
und im Kino live übersetzt. Kinder treffen Regisseure und Schauspieler und entscheiden gemeinsam mit Medienexperten, wer die Preisträger des Wettbewerbs sind. Zielgruppe des Festivals sind Kinder von vier Jahren an. Die Filme sind in Frankfurt im Deutschen Filmmuseum und Cinestar Metropolis zu sehen. Kinder zahlen 3,50 Euro, Erwachsene 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Erstmals gibt es mit dem Cinemaxx auch einen Spielort in Offenbach. Die Preisverleihung ist am Samstag, 8. September. Alle Gewinnerfilme werden am letzten Festivaltag, Sonntag, 9. September, noch einmal im Deutschen Filmmuseum gezeigt. Das LUCAS Programmheft ist online unter: http://www.lucasfilmfestival.de.

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