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13.02.2018

Frankfurts kulturelle Schätze: Jahresrückblick des Denkmalamtes 2017

Frankfurt School of Finance and Management, ehemalige Oberfinanzdirektion an der Adickesallee, © Denkmalamt Frankfurt am Main
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(kus) Frankfurt besitzt neben seinen bekannten historischen Wahrzeichen viele Kulturdenkmale, deren Qualität und wissenschaftliche Bedeutung oft erst bei einer Sanierung oder Restaurierung ans Licht kommen. Der Jahresrückblick am Dienstag, 20. Februar, widmet sich wieder den ergrabenen Funden der Bodendenkmalpflege und den Resultaten der Sanierungsmaßnahmen an und im Umfeld von Kulturdenkmalen.

Die Veranstaltung im Planungsdezernat, Kurt-Schumacher-Straße 10, Ernst-May-Saal (2. Obergeschoss, A 202), ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. Einlass ab 17 Uhr, Beginn um 17.30 Uhr.

Vorgestellt wird eine Auswahl aus mehreren hundert Einzelmaßnahmen, mit denen das Denkmalamt 2017 befasst war. Spektakulär waren für die Bodendenkmalpflege beispielsweise der Fund römischer Götterfiguren in einem Brunnen im Tempelbezirk der römischen Stadt Nida und der erste Nachweis eines bronzezeitlichen Friedhofs in Harheim. Unter den sanierten Kulturdenkmalen werden Projekte, die über mehrere Jahre sich einer großen Aufmerksamkeit in den Medien erfreut haben, vorgestellt, wie das Philosophicum oder die Umwandlung des Gebäudes der Oberfinanzdirektion an der Adickesallee zur Frankfurt School of Finance and Management.

Berichtet wird auch über die Wiederaufstellung des Weiße-Lilie-Brunnens auf dem Friedrich-Stoltze-Platz, über die Restaurierung des Weißen Turmes in Bergen, des „Schweizer Hauses“ in Hausen und andere Maßnahmen, die den Einsatz der Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer für Ihr Kulturdenkmal veranschaulichen.

Planungsdezernent Mike Josef wird in die Veranstaltung einführen, es folgen die Beiträge der Amtsleiterin und Leiterin der Bodendenkmalpflege, Andrea Hampel, sowie des Leiters der Abteilung Bau-, Garten- und Kunstdenkmalpflege, Stefan Timpe. Wieder können Publikationen des Denkmalamtes eingesehen und erworben werden.