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05.01.2018

Luminale 2018: Oberbürgermeister Peter Feldmann übernimmt Schirmherrschaft

Luminale-Installation 'Star' an der Messe, © Messe Frankfurt/Oliver Blum
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(kus) Die Luminale erhält prominente Unterstützung. Denn Oberbürgermeister Peter Feldmann hat die Schirmherrschaft für die „Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung“ vom 18. bis 23. März übernommen. Gleichzeitig engagiert sich die Stadt im Verein Luminale, der sich zum Ziel gesetzt hat, das Festival langfristig zu fördern und zu organisieren.

„Das neue Konzept kommt bei Künstlern aus aller Welt und in der Stadtgesellschaft außerordentlich gut an. Die Öffnung für gesellschaftliche Fragestellungen schärft das Profil unserer Stadt als Vorreiter moderner Stadtentwicklung“, erklärt Feldmann.

Insgesamt stehen in den fünf Festival-Kategorien Art, Solutions, Study, Community und Better City aktuell rund 120 Projekte und Aktionen in den Startlöchern. Besonders die Kategorie Art findet in der internationalen Lichtkunstszene große Beachtung. „Wir haben in diesem Bereich Bewerbungen von höchster künstlerischer Qualität“, erklärt Isa Rekkab, Leiterin des Luminale-Projektbüros. Das neue Konzept hat darüber hinaus viele Standorte bewogen, sich zum ersten Mal an der Luminale zu beteiligen. Dazu gehören etwa das Atelierfrankfurt und die Westend-Synagoge.

Premiere: Alte Oper erscheint in neuem Licht

Die Installation an der Alten Oper ist nur ein Teil des Light Walks, dem Herzstück der Luminale. Er verbindet die Spielstätten in der Innenstadt auf einem fußläufigen Weg zu einer großen Galerie der Lichtkunst. Der Parcours erstreckt sich über etwa 3,5 Kilometer im Zentrum der Stadt.

Die Europäische Zentralbank nimmt auch 2018 wieder an der Luminale teil. Die Fassade ihres Hauptgebäudes wird als Projektionsfläche für ein von Streetart und Graffiti inspiriertes Projection Mapping des Bremer Künstlerkollektivs Urbanscreen dienen.

Mit dabei ist auch die Nikolaikirche am Römerberg 11. Hier präsentiert die Trierer Designerin Simone Rduch ihre Installation „Five“.

In der Halle 414 (Gwinnerstraße 42) stellt die Frankfurter Fotografin Natalie Färber ihr fotografisches Projekt „in motion“ vor, welches Bewegungsabfolgen eines improvisierenden Jazzmusikers beim Spielen sichtbar macht.