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02.11.2017

Ausstellung zeigt Ideenwettbewerb zu den Günthersburghöfen

Ausschnitt des Siegermodells von tobeStadt/Stefan Bernard Landschaftsarchitekten/Kölling und Voigt Architekten BDA zum städtebaulichen Ideenwettbewerb zu den Frankfurter Günthersburghöfen, September 2017, © Stadt Frankfurt
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(kus) Das Ergebnis des städtebaulichen Ideenwettbewerbs zu den Frankfurter Günthersburghöfen ist ab sofort im Atrium des Planungsdezernates an der Kurt-Schumacher-Straße 10 ausgestellt: Gezeigt werden die Arbeiten des am 30. September entschiedenen Wettbewerbs zu den Flächen östlich der Friedberger Landstraße und südlich des Wasserparks, dem so genannten Innovationsquartier.

Zu sehen sind Pläne und städtebauliche Modelle der sechs beteiligten Büros – inklusive des Siegerentwurfs „Die GünthersburgHöfe“ von tobeSTADT, Stefan Bernard Landschaftsarchitekten sowie Kölling und Voigt Architekten. In einem einführenden Teil sind außerdem Informationen zu Anlass, Hintergrund und Ablauf des Planverfahrens und des Wettbewerbs sowie Inhalte aus der begleitenden Bürgerbeteiligung dargestellt. Die Ausstellung ist bis zum 17. November von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.30 bis 18 Uhr zu sehen, der Eintritt ist frei.

„Die Ausstellung zeigt klar, dass der Siegerentwurf mit der Grundidee überzeugt, dass die für das Frankfurter Nordend charakteristische Blockrandstruktur im Grunde ‚weitergebaut‘ wird. Er ermöglicht eine kleinteilige Parzellierung, erhält zugleich einen beachtlichen Anteil der vorhandenen Bäume und ergänzt den geplanten Grünzug zwischen Wasserpark und Günthersburgpark um einen weiteren Gartenpark mit einer städtischen Promenade und klaren Raumkanten“, sagt Planungsdezernent Mike Josef. „Nicht zuletzt resultiert diese qualitätsvolle Planung aus der kritischen Auseinandersetzung, die wir mit Politik und Bürgerschaft geführt haben.“

Den Wettbewerb hatte das Stadtplanungsamt für das etwa 20 Hektar große Areal des Bebauungsplans Nummer 880 – Friedberger Landstraße/Südlich Wasserpark ausgelobt. Gefragt waren Entwürfe, die Klimaschutz, ein innovatives Energiekonzept, eine ausgewogene soziale Durchmischung mit urbaner Mobilität verbinden. Ein Hauptaugenmerk wurde darauf gelegt werden, wie das vorhandene Grün im Sinne einer „doppelten Innenentwicklung“ in die Planung integriert werden kann. Das ausgewählte städtebauliche Konzept dient als Grundlage für das weitere Bebauungsplanverfahren sowie die anschließende Realisierung.