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01.10.2017

Hessischer Kanuverband wird für innovatives Projekt gefördert

Oberbürgermeister Feldmann bei Müllsammelaktion auf dem Wasser im Westhafen

(kus) Bei bestem Wetter haben sich Kanuten des hessischen Kanuverbandes und Oberbürgermeister Peter Feldmann zu einer Müllsammelaktion auf dem Main getroffen. Anlass war die Förderung eines innovativen Projekts der Wassersportler durch die NASPA Stiftung, deren Jurymitglied Feldmann ist.

„Es ist nicht genug, Projekte zu fördern, manchmal muss man sie auch öffentlich machen, um sie zu unterstützen“, so der Oberbürgermeister. Die Paddler vertreiben den „MUSS“, den Müll- und Unratsammelsack. Dieser Sack kann in Booten mitgenommen werden und dient zum Einsammeln von Plastikmüll auf Gewässern. Einen weiteren Effekt hat das Projekt, da mit dem Erlös aus dem Verkauf, ökologische Projekte rund ums Wasser unterstützt werden.

Beispielhaft wurde am Samstag, 30. September, Müll aus dem Main gesammelt. Nach dem Einstieg an der Sachsenhäuser Seite der Friedensbrücke ging es über den Main in den Westhafen. Hier wird nach Aussage der Kanuten durch die Strömung häufig Plastikmüll eingetragen.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (4.v.l.) stellt zusammen mit Kanuten des hessischen Kanuverbandes den 'MUSS' -Müll- und Unratsammelsack vor, 30. September 2017, © Foto: Maik Reuß
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Überraschend sauber präsentierte sich der Main am Samstag, hatten die Paddler doch schon am Donnerstag Müll gesammelt. Ungeachtet dessen wurden ein Teil einer Autoverkleidung sowie diverse Flaschen eingesammelt. Grund genug für den Oberbürgermeister ein positives Fazit zu ziehen: „Projekte wie dieses stärken durch ihr ehrenamtliches Engagement den Zusammenhalt in unserer Stadt. Die Verbindung von Sport, Freizeit und ökologischem Engagement begeistert mich sehr. Wir haben uns für das kommende Jahr an der Nidda verabredet, um die Aktion zu wiederholen.“