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11.07.2017

Alle unter einem Dach: App führt durch den Frankfurter Kunstsommer

Visual Art FFM-App, © Kulturamt Frankfurt am Main
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(kus) Von Juni bis August finden im Rahmen des Frankfurter Kunstsommers zahlreiche Ausstellungen und Aktionen der Off-Szene in Frankfurt statt. Damit Kunstbegeisterte den Überblick behalten und wissen, was, wann, wo passiert, hat das Kulturamt eine App entwickeln lassen.

Die Art FFM-App bündelt alles, was die Frankfurter Kunstszene jenseits der Museen zu bieten hat. Interaktive Kalender- und Kartenfunktionen ermöglichen dem User, auf kompakte und übersichtliche Weise das vielfältige Veranstaltungsangebot der freien Frankfurter Kunstszene für sich zu entdecken und seine persönlichen Favoriten zusammenzustellen. Daneben bietet die App ein Künstlerverzeichnis, Kurzbeschreibungen von Atelierhäusern, Galerien, Ausbildungsstätten und vieles mehr. Es kann klassisch über Datum, Künstler, Institution oder assoziativ über Themenbereiche gesucht werden.

Die Resonanz auf das digitale Angebot ist groß: Rund 140 Veranstaltungen wurden bisher bereits eingepflegt, 180 Veranstalter haben sich registriert. „Das ist eine großartige Bestätigung. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die Art FFM-App zu einem wichtigen Medium für Veranstaltungen der Off-Szene wird. Das digitale Angebot zeigt, wie umfangreich und vielfältig das künstlerische Angebot der freien Szene ist und bietet Kunstinteressierten einen Fahrplan auch über den Frankfurter Kunstsommer hinaus“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Die Vielfalt der Veranstaltungen im Juli und August reicht von den Open Studios im ATELIERFRANKFURT, das über den Sommer hinweg Stockwerke im Wechsel öffnet, sowie der bewohnten Kunstinstallation Frankfurt B.K.I. in der Seehofstraße 8a. Hier beleuchteten Bea Emsbach, Constanza Weiss, Corinna Mayer, Deniz Alt, Eike Laeuenv, Sandip Shah, Stefanie Trojan und Vesna Bilic das Thema Mensch in sehr unterschiedlichen Facetten – eine spannende Auseinandersetzung mit Sein und Schein.

Mit FFFriedrich ist anlässlich des diesjährigen Städelschuljubiläums ein neuer Off-Space hinzugekommen, der mit Inga Danysz, Ilja Karilampi (ft. Agassi F. Bangura) und Felix Kultau ehemalige Städelstudenten präsentiert.

Der Ausstellungsraum Eulengasse startete mit „TUPEL – geordnete Paare“ ein Drei-Monats-Programm zum Frankfurter Kunstsommer und auch die AusstellungsHalle 1A in der Schulstraße zeigt wöchentlich, jeweils donnerstags, seine „Sommergäste“ mit einer Vernissage.

Auch die Galerie DAS BILDERHAUS präsentiert in einer Gruppenausstellung „Städelschüler x 10“ Arbeiten von Absolventen der Städelschule, die in den Jahren 1956 bis 1989 an der Hochschule studierten. „Das 200-jährige Jubiläum der Städelschule“, sagt Susanne Kujer, Kunstreferentin und Initiatorin des Frankfurter Kunstsommers, „spiegelt sich also an verschiedenen Orten wider und lädt ein, die Kunstszene von ihren Wurzeln ausgehend zu erkunden.“

Mit dem Frankfurter Kunstsommer hat sich das Kulturamt zum Ziel gesetzt, die Frankfurter Off-Szene, die sich mit vielen Einzelveranstaltungen präsentiert, zu bewerben und im Bewusstsein der Frankfurter sowie den Gästen der Stadt zu verankern.
Die kostenlose App ist für iOS und Android verfügbar und steht im App- beziehungsweise Play Store als kostenloser Download bereit.
Durch die kontinuierliche Inhaltspflege soll sie Kunst- und Kulturinteressierten sowie der Off-Szene selbst über den Frankfurter Kunstsommer hinaus als Künstlerlexikon und Kalender dienen.

Die App wird mit der Website http://www.art-ffm.de begleitet.