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19.06.2017

Vortrag zur 200-jährigen Geschichte der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung im Institut für Stadtgeschichte

Logo 200 Jahre Senckenberg, © Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
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(kus) Am Montag, 26. Juni, beleuchtet Anne Marie Rahn während ihres Vortrags im Institut für Stadtgeschichte die 200-jährige Geschichte der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und ihre Bedeutung für Frankfurt. Der Vortrag bildet den Auftakt des Rahmenprogramms zur Jubiläums-Sonderausstellung „200 Jahre Leidenschaft für Natur und Forschung“, die ab 29. Juni im Senckenberg Naturmuseum zu sehen sein wird. Die Ausstellung kuratierte Rahn in Zusammenarbeit mit dem Institut für Stadtgeschichte und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung im Auftrag des Historischen Museums Frankfurt.

Im Vortrag gibt Rahn vorab einen Einblick in die Ausstellung und berichtet über weitere Begebenheiten und wichtige Persönlichkeiten in der langen und traditionsreichen Geschichte Senckenbergs: von großem Tatendrang, freudigen wie finsteren Zeiten, wissenschaftlicher Neugier und Humor, spannenden und amüsanten Ereignissen und Protagonisten.

Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung prägt seit 200 Jahren das Leben in Frankfurt. Gegründet am 22. November 1817 als Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft von 17 wissenschaftlich interessierten Frankfurter Bürgern im Gedenken an Johann Christian Senckenberg, erforscht die Gesellschaft die Vielfalt des Lebens und vermittelt das gewonnene Wissen einer breiten Öffentlichkeit, vor allem durch ihre Naturmuseen.

Sein erstes Museum Senckenbergianum eröffnete die Gesellschaft 1821 am Eschenheimer Turm, 1907 folgte die Einweihung des Neubaus an der heutigen Senckenberganlage. Heute beschäftigt Senckenberg als international tätige Organisation über 800 Mitarbeiter, darunter 300 Wissenschaftler, an elf Standorten, darunter sechs Forschungsinstitute und drei Naturkundemuseen. Senckenberg zählt damit zu den fünf größten naturforschenden Einrichtungen weltweit.

Seit Oktober 2016 verwahrt das Institut für Stadtgeschichte das Archiv der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Es beinhaltet in seinen mehr als 150 Regalmetern einen 1821 von Goethe verfassten Dankesbrief an Senckenberg, einen Brief des Biologen Charles Darwin von 1873 oder Fotos des berühmten Frankfurter Naturforschers Eduard Rüppell in arabischer Tracht. Das Archivgut steht im Lesesaal für Forschungen zu Verfügung. Ein geplantes Digitalisierungsprojekt soll den Zugang zur den Archivalien zukünftig ortsunabhängig ermöglichen.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Dormitorium im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro. Weitere Informationen unter http://www.stadtgeschichte-ffm.de und http://www.geschichte-frankfurt.de im Internet.