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19.05.2017

Danksagung an die Schulsprecher im Römer

(kus) Oberbürgermeister Peter Feldmann und die Stadträtin für Integration und Bildung, Sylvia Weber, haben am Freitag, 19. Mai, über 100 Schüler empfangen und deren Arbeit als Schulsprecher gewürdigt. Im Beisein der Verbindungslehrer begrüßte Feldmann und hob hervor, wie wichtig das Engagement der Schüler ist: „Unsere Schulen sind Orte lebendiger Demokratie. Hier haben die Schülervertretungen eine entscheidende Rolle.“

Sich für die Belange der Schüler einsetzen, für Lernmittelfreiheit kämpfen und sich für Mitbestimmung engagieren, seien Beispiele, wofür Schülervertretungen erfolgreich kämpfen, aber auch Themen wie bezahlbarer Wohnraum, Schülerticket oder kostenlose Museumseintritte seien wichtige Anliegen, die Schülervertretungen entscheidend mitgestalten.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (r) spricht bei einem Empfang für über 100 Schulsprecherinnen und Schulsprecher in den Römerhallen mit den Mitgliedern einer Musikgruppe, 18. Mai 2017, © Foto: Rainer Rüffer
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„Es macht mich stolz, wenn ich sehe, wie engagiert die Schülervertretungen und der Stadtschülerinnenrat in unserer Stadt sind. Das macht unsere Stadt lebendig und vor allem zukunftsfähig“, sagte das Stadtoberhaupt und dankte der Bildungsdezernentin für ihren Einsatz und ihre Offenheit für die Belange der Kinder und Jugendlichen Frankfurts.

Sylvia Weber hob in ihrer Rede das besondere Engagement der Schüler hervor, das bei der Mitarbeit zur Integrierten Stadtentwicklung geleistet wurde, lobte die Teilnahme des Stadtschülerinnenrates an einer Lernreise, die zu Schulen mit neuen pädagogischen Konzepten in Norddeutschland führte und bedankte sich für die intensive Vorbereitung und Mitarbeit an der ersten Frankfurter Bildungskonferenz.

Die Dezernentin rief die Schüler dazu auf, weiterhin kritisch zu sein, sich gesellschaftspolitisch zu engagieren, aber auch die vielen Möglichkeiten zum Studium oder zu Ausbildungen und Praktika in der Europäischen Union zu nutzen. Ihre Ansprache schloss mit dem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe „Man muss jung sein, um große Dinge zu tun“ und ergänzte dankend: „Tut große Dinge, macht weiter so wie bisher.“

Der Stadtschulsprecher Johannes Füssler rief die Schüler dazu auf, sich gut und intensiv um die nachfolgenden Schülergenerationen zu kümmern und diese sorgfältig einzuarbeiten, da jährliche Wechsel im Bereich der Schulsprecherinnen an der Tagesordnung seien.

Alle anwesenden Schüler erhielten anschließend vom Stadtoberhaupt und der Dezernentin eine Freikarte fürs Kino sowie eine Urkunde für das Engagement.