Logo FRANKFURT.de

18.05.2017

‚Die Regierung der Stadt Frankfurt steht geschlossen hinter dem Leistungszentrum in Niederrad'

Alle hauptamtlichen Magistratsmitglieder stellen sich hinter den DFB

(kus) Der DFB repräsentiert als Dachverband mehr als 25.000 Vereine mit 7 Millionen Mitgliedern und hat bereits seinen Hauptsitz am Main. Die Bürger der Stadt hatten sich im Juni 2015 in einem Bürgerentscheid gegen einen Erhalt der Galopprennbahn ausgesprochen.

„Wir wollen den neuen DFB mit seiner Akademie in Frankfurt. Die Regierung der Stadt Frankfurt steht geschlossen hinter dem Leistungszentrum in Niederrad und bedauert die eingetretenen Verzögerungen.“ Mit diesem einhelligen Bekenntnis zur geplanten Akademie des Deutschen Fußball-Bundes äußerten sich die Mitglieder des hauptamtlichen Magistrats der Stadt im Vorfeld der am Freitag in Frankfurt stattfindenden Präsidiumssitzung des DFB.

Stadtrat Markus Frank, Stadtrat Josef und Stadtrat Schneider haben die DFB Zentrale besucht und sich mit dem DFB-Präsidenten Reinhard Grindel zu dem Bauvorhaben auf der ehemaligen Galopprennbahn ausgetauscht.

Sportdezernent Frank betonte die Bedeutung des Projektes: „Der Bau des DFB-Leistungszentrums ist für die Sportstadt Frankfurt genauso wichtig wie die Europäische Zentralbank für den Finanzplatz Frankfurt. Wir sind stolz, dass die großen Sportverbände in Frankfurt ihre Heimat haben und freuen uns über die sehr gelungene Planung für die Fußballakademie.“

Planungsdezernent Mike Josef unterstrich die Tatsache, dass seitens der Stadt Frankfurt die Vorbereitungen für die Akademie weit fortgeschritten seien: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht: Das Bebauungsplanverfahren läuft planmäßig und wir könnten noch in diesem Jahr den Satzungsbeschluss erreichen. Die DFB-Akademie wird den Profis, aber insbesondere auch der Nachwuchsarbeit zu Gute kommen – und das Image Frankfurts als Sportstadt weiter stärken.“

Stadtrat Jan Schneider: „Unser Interesse ist es, die Rechtsstreitigkeiten schnellstmöglich zu Ende zu bringen. Nach meinem Eindruck sind wir auf einem guten Weg. Im letzten Verhandlungstermin beim Oberlandesgericht war deutlich wahrnehmbar, dass dem Galoppsport in unserer Stadt keine Zukunftschancen mehr eingeräumt werden. Nun gilt es, den Schaden, der entstünde, wenn der DFB seine Pläne für die Fußball-Akademie aufgäbe, abzuwenden.“