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17.03.2017

‚Das Schülerticket kommt. Für ganz Hessen einen Euro pro Tag. Ein unschlagbar günstiges Angebot!‘

Der Oberbürgermeister und RMV-Aufsichtsratsvorsitzende Peter Feldmann (2.v.l.) sitzt bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Schülerticket Hessen neben dem Geschäftsführer des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV), Wolfgang Rausch (l), dem Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), Knut Ringat (2.v.r.), und dem hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Tarek Al-Wazir (r), 17. März 2017, © Foto: Arne Landwehr, Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH
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(kus) Der Frankfurter Oberbürgermeister und RMV-Aufsichtsratsvorsitzende Peter Feldmann bezeichnete das Schülerticket Hessen als unschlagbar günstiges Angebot. „Für einen Euro pro Tag überall hin. Ein echter Preishammer für unsere Familien. Wir wollen es so einfach und günstig wie möglich machen, Bus und Bahn zu nutzen. Mit dem neuen landesweit gültigen Schülerticket machen wir einen beeindruckenden Schritt nach vorne“, so Feldmann. „Im RMV-Gebiet haben wir mit der Clevercard gezeigt, dass mehr Menschen den ÖPNV nutzen, wenn man Tickets vereinheitlicht und vergünstigt. Deshalb war ich von Anfang an von der Idee eines Schülertickets für einen Euro am Tag begeistert."

„Ab dem kommenden Schuljahr können alle Schüler und alle Auszubildenden für einen Euro am Tag quer durch Hessen fahren“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Freitag in Wiesbaden. Das Schülerticket Hessen kostet 365 Euro im Jahr. Mit dem Ticket können Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen sowie Regionalzüge in ganz Hessen genutzt werden. Die bisherigen Schülerjahreskarten waren in den allermeisten Fällen nicht nur teurer, sondern galten auch nur in einer Stadt beziehungsweise innerhalb eines Landkreises. „Noch nie war Bus- und Bahnfahren für Schüler so attraktiv, so einfach, so günstig“, sagte der Minister: „Ich bin mir sicher: Das Ticket wird ein echter Renner.“ Die Vereinbarung zum Schülerticket unterzeichneten am Freitag Minister Al-Wazir und Oberbürgermeister Feldmann gemeinsam mit den RMV-Geschäftsführern Knut Ringat und André Kavai sowie NVV-Geschäftsführer Wolfgang Rausch. Der dritte hessische Verkehrsverbund VRN hatte bereits im vergangenen Dezember der Einführung zugestimmt.

Der Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), Peter Feldmann (3.v.l.), sitzt bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Schülerticket Hessen neben (l-r) dem RMV-Geschäftsführer Andre Kavai, dem Geschäftsführer des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV), Wolfgang Rausch, dem RMV-Geschäftsführer Knut Ringat, dem hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Tarek Al-Wazir, und dessen Pressesprecher Marco Kreuter, 17. März 2017, © Foto: Arne Landwehr, Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH
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Das Schülerticket Hessen wird zum kommenden Schuljahr 2017/18 in ganz Hessen eingeführt. Das Jahresticket für alle Schüler sowie alle Auszubildenden in Hessen kostet 365 Euro. Damit ist das Ticket für die allermeisten Nutzer deutlich günstiger als die bisherigen Angebote. Zudem beschränkt sich die Gültigkeit dann nicht mehr auf einzelne Kreise. Das Ticket ist ein Angebot, für einen Euro am Tag, den ÖPNV in ganz Hessen zu nutzen. Das Land subventioniert das Ticket mit bis zu 20 Millionen Euro jährlich. Nach dem RMV und VRN hat am Donnerstag auch der NVV-Aufsichtsrat der Einführung zugestimmt.

Knut Ringat, Sprecher der RMV-Geschäftsführung: „Das Schülerticket löst die bestehenden Schülerjahreskarten ab und ersetzt diese durch ein bundesweit einmaliges Angebot: Eine Flatrate für Bus und Bahn für einen Euro am Tag.“ Dies steigere erneut die Attraktivität des RMV-Angebots. „Natürlich setzen wir auch darauf, dass Schüler, die durch das günstige Angebot nun bereits in jungen Jahren Bus und Bahn nutzen, auch später beim ÖPNV bleiben werden. Bessere Werbung für den RMV als mit dem günstigen Schülerticket kann man kaum machen“, so Ringat.

NVV-Geschäftsführer Rausch betonte die Attraktivität, die das Ticket auch im ländlichen Raum habe. „Im NVV wird die Kostensenkung besonders deutlich. Bislang zahlen Schüler und Auszubildende für ihre Jahreskarte zwischen 435 (345 reiner Stadttarif) Euro und 1970 Euro“, so Rausch. „Rund 50 Prozent der Schüler nutzen nur gelegentlich den ÖPNV. Wir hoffen deshalb auf zusätzliche Fahrgäste. Selbst bei älteren Schülern mit Führerschein lohnt sich die preiswerte Alternative.“

Neben allen Schülern sowie allen Auszubildenden in Hessen sind auch freiwillige Wehrdienstleistende, Teilnehmer an einem freiwilligen sozialen Jahr, an einem freiwilligen ökologischen Jahr oder vergleichbaren sozialen Diensten, zum Beispiel Bundesfreiwilligendienst, zum Erwerb des Schülertickets berechtigt.

Alle wichtigen Fragen und Antworten zum neuen Schülerticket Hessen gibt es auf der Internetseite https://www.schuelerticket.hessen.de .